Zwei Kurzsiege von Kramnik

Jahrelang galt Vladimir Kramnik in erster Linie als positioneller Filigranschachspieler. Nicht umsonst erlangte zu Beginn des Jahrhunderts die mehrteilige Buchreihe "1.Sf3 according to Kramnik" Bibelstatus unter Schachspielern. Die darin anhand von Kramniks Partien vorgestellten Eröffnungssysteme waren in der Mehrheit darauf ausgerichtet, den Gegner nach und nach zu überspielen, anstatt ihn mit Gewalt vom Tisch zu … Zwei Kurzsiege von Kramnik weiterlesen

Sam Shankland im Gespräch: „Habe spät verstanden, wie schlecht ich bin und wie schlecht alle anderen sind.“

Hätte sich vergangenes Jahr Fabiano Caruana nicht auf einen Höhenflug begeben, der ihn bis ins WM-Match trug, die Wahl des "Spielers des Jahres" wäre eine leichte gewesen. Wer, wenn nicht Sam Shankland? Auch der erlebte einen Höhenflug, der ihn aus den Top 100 bis an die Top 20 der Welt heranführte und zum US-Meister machte … Sam Shankland im Gespräch: „Habe spät verstanden, wie schlecht ich bin und wie schlecht alle anderen sind.“ weiterlesen

Fighting the Grünfeld with h2-h4: an intense battle for the initiative

Unfortunately our series of annotated correspondence games is about to end (there is some AlphaZero stuff in the making, though). I enjoyed the journey, but despite the fun and the growing ambition while competing with the best guys this kind of chess turned out to be too time consuming (this game should give you an … Fighting the Grünfeld with h2-h4: an intense battle for the initiative weiterlesen

Paris 2024: der olympische Traum lebt

Schach könnte zum Teil der Olympischen Spiele 2024 in Paris werden. Am gestrigen Dienstag in Paris haben FIDE-Präsident Arkadi Dworkowitsch und sein französischer Kollege Bachar Kouatly eine Kampagne begonnen, an deren Ende  die Aufnahme des königlichen Spiels (Schnell- und Blitzschach für den Anfang) ins olympische Programm stehen soll. Diese Initiative repräsentiert nicht den ersten derartigen … Paris 2024: der olympische Traum lebt weiterlesen

Neun Wochen bis zum Grenke Classic 2019: Was Vincent Keymer noch fehlt

Seinen Sieg beim Grenke-Open 2018 hatte Vincent Keymer ebenso wenig erwartet wie alle Beobachter. Als 99. der Setzliste ließ der 13-Jährige reihenweise Großmeister hinter sich. In der Schlussrunde besiegte er obendrein den Top-25-Spieler Richard Rapport. Es ist nur natürlich, von so einem Erfolg derart überwältigt zu sein, verwirrt womöglich, dass es dauert, bis ein klarer … Neun Wochen bis zum Grenke Classic 2019: Was Vincent Keymer noch fehlt weiterlesen

Aljechins Kanone und andere Batterien

Der amerikanische IM Eric Rosen ist einer der wenigen, die Meisterschaft am Brett und Meisterschaft in den Sozialen Medien vereinen. Als Meister am Schachbrett ist er unseren Lesern schon bekannt, weil wir ihm und seinem Schachkumpel IM Kostya Kavutskiy neulich genau auf die Finger schauen mussten, als die beiden per Youtube verbreiteten, das Blumenfeld-Gambit sei … Aljechins Kanone und andere Batterien weiterlesen

Keymer, Carlsen, Kandidaten: Ein Rückblick auf das Schachjahr 2018

Schachland Österreich Küss die Hand, Herr Großmeister. In wahrscheinlich keinem Land der Welt sind die Leute so versessen auf Titel wie in Österreich – und in wahrscheinlich keinem anderen Land gibt es mehr davon, vergeben von Bund, Ländern, Bildungseinrichtungen, sogar von Privatunternehmen. Für den Großmeistertitel im Schach gelten in Österreich gleichwohl dieselben Bedingungen wie überall: … Keymer, Carlsen, Kandidaten: Ein Rückblick auf das Schachjahr 2018 weiterlesen

Berlin gegen Baden-Baden: Deutsches Duell zum Auftakt der Pro Chess League

Die „Snowflakes“ aus Baden-Baden täten ihm leid, sagt Bo Wimmer, Manager der "Berlin Bears" in der Pro Chess League (PCL). Die armen Badener müssten am Donnerstagabend mit einer Niederlage in die Saison starten, weil sie gleich zu Beginn auf Wimmers Berliner Bären treffen. „Hoffentlich werden sie nicht allzu geknickt sein.“ Am Bodensee sind wir alles … Berlin gegen Baden-Baden: Deutsches Duell zum Auftakt der Pro Chess League weiterlesen

Acht Frauen, eine Mission: den Männerbetrieb Schach aufmischen

„Wenn wir zur Tür reinkommen, fällt unseren Gegnern meistens noch nichts auf“, sagt Kristin Wodzinski. Aber spätestens, wenn alle acht Spieler der siebten Mannschaft der Karlsruher Schachfreunde Platz genommen haben, ernten sie erstaunte Blicke von gegenüber: an jedem Brett eine Frau. Im männerdominierten Schach-Ligabetrieb ist KSF VII aus der Kreisklasse C des Schachbezirks Karlsruhe mindestens … Acht Frauen, eine Mission: den Männerbetrieb Schach aufmischen weiterlesen