Keymer, Carlsen, Kandidaten: Ein Rückblick auf das Schachjahr 2018

Schachland Österreich Küss die Hand, Herr Großmeister. In wahrscheinlich keinem Land der Welt sind die Leute so versessen auf Titel wie in Österreich – und in wahrscheinlich keinem anderen Land gibt es mehr davon, vergeben von Bund, Ländern, Bildungseinrichtungen, sogar von Privatunternehmen. Für den Großmeistertitel im Schach gelten in Österreich gleichwohl dieselben Bedingungen wie überall: … Keymer, Carlsen, Kandidaten: Ein Rückblick auf das Schachjahr 2018 weiterlesen

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Berlin gegen Baden-Baden: Deutsches Duell zum Auftakt der Pro Chess League

Die „Snowflakes“ aus Baden-Baden täten ihm leid, sagt Bo Wimmer, Manager der "Berlin Bears" in der Pro Chess League (PCL). Die armen Badener müssten am Donnerstagabend mit einer Niederlage in die Saison starten, weil sie gleich zu Beginn auf Wimmers Berliner Bären treffen. „Hoffentlich werden sie nicht allzu geknickt sein.“ Am Bodensee sind wir alles … Berlin gegen Baden-Baden: Deutsches Duell zum Auftakt der Pro Chess League weiterlesen

Acht Frauen, eine Mission: den Männerbetrieb Schach aufmischen

„Wenn wir zur Tür reinkommen, fällt unseren Gegnern meistens noch nichts auf“, sagt Kristin Wodzinski. Aber spätestens, wenn alle acht Spieler der siebten Mannschaft der Karlsruher Schachfreunde Platz genommen haben, ernten sie erstaunte Blicke von gegenüber: an jedem Brett eine Frau. Im männerdominierten Schach-Ligabetrieb ist KSF VII aus der Kreisklasse C des Schachbezirks Karlsruhe mindestens … Acht Frauen, eine Mission: den Männerbetrieb Schach aufmischen weiterlesen

Hätte er doch die Spannung gehalten

Da haben wir dem jungen Mann aus Villingen-Schwenningen Unrecht getan. "Bescheiden" haben wir seinen Elo von gut 1.500 genannt, ohne zu würdigen, dass er überhaupt ein internationales Rating hat. Das hat er nämlich nur, weil er sich aus eigenem Antrieb regelmäßig von der Schachwüste Bodensee zur Schachoase in Baden-Baden begibt, um sich dort bei starken … Hätte er doch die Spannung gehalten weiterlesen

Was ist eigentlich ein Rating?

Unseren neuen Schachfreund Tim haben wir nach seinem ersten Besuch beim Schachclub zu Lichess geschickt, um sich dort ein wenig auszuprobieren. Eine Woche später, als die ersten Partien gespielt und die ersten Taktikaufgaben gelöst waren, fragte Tim: „Was ist eigentlich ein Rating?“ Exzellente Frage, zielt sie doch auf den Kern dessen ab, worum es beim … Was ist eigentlich ein Rating? weiterlesen

Oma, hilf: Sprechstunde bei Caissa

Oma hat nie versucht, der Leidenschaft ihres ältesten Enkels für das königliche Spiel nachzuspüren, zu ergründen, warum der Junge fast jedes Wochenende in den Ozean aus 64 Feldern abtaucht. Weil Oma nie fragte, habe ich ihr wenig vom Schach erzählt. Interessiert sie eh nicht, dachte ich. Oma ist dieses Jahr gestorben. Nach ihrem Ableben haben … Oma, hilf: Sprechstunde bei Caissa weiterlesen

Ausbruch der Bullet-Seuche in Villingen-Schwenningen: Wir haben die Medizin!

Von wegen "Willingen". Hinsichtlich unseres Nachbarvereins aus Villingen-Schwenningen mussten wir erst einmal lernen, wie man deren Heimatort ausspricht: mit scharfem "V" nämlich. Nach einigen Monaten der sprachlichen Akklimatisierung am Bodensee ist diese phonetische Hürde nun genommen, und wir können uns ganz auf das Schach in Villingen-Schwenningen fokussieren, der Stadt, in der einst Aljechin und Bogoljubow … Ausbruch der Bullet-Seuche in Villingen-Schwenningen: Wir haben die Medizin! weiterlesen

„Bin nicht mehr der dominierende Spieler“: Magnus Carlsen im Interview

Magnus Carlsens Regentschaft bedeutet für das Schach in vielerlei Hinsicht eine Trendwende. Nie hat sich ein Weltmeister als Marke etabliert, nie war ein Weltmeister derart zugänglich und transparent. Das hat mit dem Umstand zu tun, dass Magnus Carlsen mit Sozialen Medien und Schach-Streaming aufgewachsen ist - und mit seiner Persönlichkeit. Interviewern, die er schätzt, antwortet … „Bin nicht mehr der dominierende Spieler“: Magnus Carlsen im Interview weiterlesen

Nimzowitschs abseitige Pirouetten

Wer anderen Leuten Dinge erklärt, dem sollte es ein Anliegen sein, verstanden zu werden. Gedankliche und sprachliche Klarheit des Lehrenden helfen dem Schüler. Ein Lehrtext, gespickt mit Fachbegriffen und Abschweifungen, verfehlt sein Ziel. Klarheit war nicht das Anliegen von Aaron Nimzowitsch. Schrieb der Meister über Schach, ergoss sich eine Flut von neu geprägten Fachbegriffen über … Nimzowitschs abseitige Pirouetten weiterlesen

Tony Miles und das irische Bauernzentrum

Die Karriere des irischen Schachmeisters Eamon Keogh begann wenig vielversprechend. In seinem ersten Mannschaftskampf für den Dubliner Verein "Synge Street" ging es gleich gegen deren Erzrivalen "O'Connels". Der kleine Eamon verlor seine Partie in nur 15 Minuten, ein Bedenkzeitverbrauch, der nach Ansicht des Mannschaftsführers die Wichtigkeit des Anlasses verhöhnte. Für den nächsten Wettkampf wurde Keogh nicht … Tony Miles und das irische Bauernzentrum weiterlesen