Gens una sumus? Nicht im Schach960

Am Brett hat Hans-Walter Schmitt, Elo 2071, selten für Aufsehen gesorgt. Und doch ist er einer der besten Köpfe des deutschen Schachs, der beste womöglich. Ob WM-Kampf, Großmeisterturnier oder Kindertraining: Was Schmitt organisiert, das funktioniert, und wen er fördert, der gewinnt. In fast drei Dekaden als Schach-Macher lag Schmitt nur ein Mal daneben. Nicht in … Gens una sumus? Nicht im Schach960 weiterlesen

Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (I): „Warum nicht eine Prinzengruppe für Mädchen?“

Seit mittlerweile Jahrzehnten steht Elisabeth Pähtz in der Rangliste der deutschen Schachfrauen einsam über den Dingen. International kratzt sie an der Weltklasse, national dürfte sie neben Vincent Keymer das mit weitem Abstand bekannteste Gesicht des deutschen Schachs sein. Ihre Medienpräsenz nutzt Pähtz auch, um für ihre Sache zu streiten - das Frauenschach. Zu wenige Frauen … Elisabeth Pähtz nach dem Rücktritt (I): „Warum nicht eine Prinzengruppe für Mädchen?“ weiterlesen

Keymer und Engel gegen den Rest der Welt: Warum sich Hans-Walter Schmitts neuester Knüller nicht herumspricht

Achtfacher deutscher Meister. 16 Jahre, Fast-Großmeister. Luis Engel ist der einzige deutsche Jugendliche, den Hans-Walter Schmitt in einem Atemzug mit Vincent Keymer nennt. Nominell sind Engel und Keymer (14) fast gleichauf. Diesen beiden Wunderknaben traut Schmitt zu, sich erfolgreich mit der Jugend-Weltelite zu messen. Und er will ihnen die Gelegenheit geben. Schmitts Vision für die … Keymer und Engel gegen den Rest der Welt: Warum sich Hans-Walter Schmitts neuester Knüller nicht herumspricht weiterlesen

Eine exklusive Englisch-Lektion

In Deutschland entscheiden sich nur wenige Spitzentalente, zumindest auszuloten, ob es sich lohnen könnte, auch beruflich auf die Karte Schach zu setzen. Und kaum jemand setzt diese Entscheidung so konsequent um wie Dmitrij Kollars.  2015 verließ Dmitrij das Gymnasium, um Schachprofi zu werden, ein im Freundes- und Bekanntenkreis wie in der Schachszene alles andere als unumstrittener … Eine exklusive Englisch-Lektion weiterlesen

Vladimir Kramnik – eine Karriere (III): Wiedervereinigung und Sturz vom Thron

Das langersehnte WM-Match 2006 gegen Veselin Topalow in der kalmückischen Hauptstadt Elista sollte zu einem der skandalumwobensten der Schachgeschichte werden: „Toiletgate“ machte mehr Schlagzeilen als die Partien. Die Toilettendebatte begann, als nach vier Partien beim Stande von 3:1 für Kramnik Topalows Manager Silvio Danailow dagegen protestierte, dass Kramnik seiner Beobachtung nach auffällig häufig die Toilette … Vladimir Kramnik – eine Karriere (III): Wiedervereinigung und Sturz vom Thron weiterlesen

Gipfelmanifest (II): Worum es bei der Präsidentenwahl wirklich geht

Am Wochenende wird ein Präsident gewählt. Es trifft Team Krause auf Team Pfenning. Beide Seiten haben ihr Programm vorgelegt. Leider repräsentieren die Programme kaum eine Entscheidungsgrundlage für die seit Wochen umworbenen Wähler. Der Wahlkampf kreiste um zwei, drei Themenkomplexe. Nicht das Wahlprogramm, sondern die Tendenz der Delegierten in diesen Angelegenheiten wird die Wahl entscheiden. Der Fall … Gipfelmanifest (II): Worum es bei der Präsidentenwahl wirklich geht weiterlesen

Gipfelmanifest (I): das deutsche Schach – ein Karren ohne Zugpferde

Die Mächtigen des deutschen Schachs treffen sich Ende Mai/Anfang Juni in Magdeburg, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Das ist ein schöner Anlass, die drängendsten Probleme des deutschen Schachs aufzuzählen - und zu prüfen, ob irgendeines von denen beim Bundeskongress zur Debatte steht. Das Ergebnis dieser Prüfung können wir vorwegnehmen. Keines dieser Probleme … Gipfelmanifest (I): das deutsche Schach – ein Karren ohne Zugpferde weiterlesen

Nachlese zum Bodenseecup: Familientreffen mit Potenzial für mehr

Baden hat seit dem Bodenseecup 2019 einen neuen GM, einen Organisations-Großmeister. Lothar Knebel, Vorsitzender des SC Überlingen, übererfüllte die OGM-Norm bei weitem, so dass ihm Uwe Pfenning, Vorsitzender des Schachverbands Baden, schon nach zwei von drei Turniertagen den Titel verlieh. Als OGM Knebel hier vor einigen Jahren anfing, bestand der SC Überlingen aus zehn müden … Nachlese zum Bodenseecup: Familientreffen mit Potenzial für mehr weiterlesen

30 Jahre vor AlphaZero: Nachdenken über neuronale Schachmaschinen

"Schon 1988 ging es mir um neuronale Architektur, künstliche neuronale Netze, Musterkennung nach Menschenart, selbstständiges Lernen, assoziatives Gedächtnis und künstliche Intuition im Schach", schreibt uns jetzt Dr. Reinhard Munzert, den Schachspieler in erster Linie als Autor des 1989 erstmals veröffentlichten und seitdem mehrfach neu aufgelegten Buchs "Schachpsychologie" kennen. Seinerzeit waren neuronale Netze in erster Linie … 30 Jahre vor AlphaZero: Nachdenken über neuronale Schachmaschinen weiterlesen

Ran ans Motiv und immer auf die Knie – ein Leitfaden für bessere Schachfotos

Um ordentliche Schachbilder zu produzieren, musst du nicht so gut fotografieren können wie Niki Riga, die das Foto oben gemacht hat. Du musst dir auch keine Vorträge über Vorder-, Mittel- und Hintergrund anhören, über Licht und Linienführung, Frosch- und Vogelperspektive. Befolge zwei einfache Grundregeln, und jedes deiner Fotos wird zumindest vorzeigbar sein. Niki Riga hat … Ran ans Motiv und immer auf die Knie – ein Leitfaden für bessere Schachfotos weiterlesen