Ramadans Bauernopfer: Wer nach oben will, muss solide sein

Die beiden originellsten Spieler aus den Top 100 zu benennen, ist einfach. Der Georgier Baadur Jobava und der Ungar Richard Rapport unterscheiden sich von anderen Top-Großmeistern, weil sie anders spielen. Frei von Schablonen wandeln sie lustvoll auf möglichst unerforschtem Terrain, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Diese krude Stellung zum Beispiel, wie sie häufig … Ramadans Bauernopfer: Wer nach oben will, muss solide sein weiterlesen

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Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit (II)

Im Lauf der Partie ergeben sich auf dem Schachbrett oft mehrere Schauplätze, die unter Spannung stehen. Schlechte Spieler sind getrieben vom Verlangen, diese Spannung aufzulösen, um die Lage übersichtlicher zu gestalten. Gute Spieler halten die Spannung. Sie lösen sie nur auf, wenn sie etwas dafür bekommen. In der Grundstellung des abgelehnten Damengambits steht schon nach … Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit (II) weiterlesen

Besuch beim Spezialisten (II)

Ob nun Lichess, Chesstempo, tactics.chessbase.com oder chess.com: Jede der vielen Datenbanken mit Taktik-Puzzles im Internet enthält das eine oder andere fehlerhafte oder zumindest zweifelhafte Problem. Kein Wunder. Zehntausende Stellungen lassen sich schwerlich manuell editieren. Maschinenpower macht zwar einiges wett, aber trotzdem bleibt beim Taktik trainierenden Menschen gelegentlich in erster Linie ein großes Fragezeichen zurück. Antwort … Besuch beim Spezialisten (II) weiterlesen

Gehirn einschalten nicht vergessen! (II)

Zugegeben, sonntagmorgens um 10 Uhr fällt es oft nicht ganz leicht, auf Anhieb in Alarmbereitschaft zu sein. Mit schweren Lidern und müdem Hirn ist es verlockend, erst einmal das übliche Schema herunterzuspielen, bevor nach und nach die grauen Zellen ihre Tätigkeit aufnehmen. Und doch: permanente Wachsamkeit ist eines der obersten Gebote beim Schach. Antwort 78 … Gehirn einschalten nicht vergessen! (II) weiterlesen

Turm hoch und aus! (IV)

Den Wert einer offenen Reihe für Turmschwenks haben wir im vergangenen Beitrag kennengelernt. Leider kommt die Praxis selten so eindeutig daher wie die theoretischen Anschauungsbeispiele, aber manchmal eben doch. Zum Beispiel diese Stellung aus dem Budapester Gambit: Die schwarze Idee ist, einen Königsangriff zu initiieren. Also will er möglichst viele Kräfte zum Königsflügel überführen. Bevor … Turm hoch und aus! (IV) weiterlesen

Immer alles auskämpfen! (II)

Über die typische Isolani-Struktur sind Bücher geschrieben worden, und wir wären bei weitem nicht die erste Schachseite, die sich diesem Thema ausführlich widmet. Aber was sollen wir machen? Am Bodensee scheinen sich die Basics immer noch nicht herumgesprochen zu haben. Und das gilt bei weitem nicht nur für unseren Schachfreund Klaus, der wie kein anderer … Immer alles auskämpfen! (II) weiterlesen

Was bedeutet beim Schach eigentlich „konkret“?

Wenn gute Schachspieler eine Position oder Variante charakterisieren, dann fällt häufig der Begriff "konkret" . Konkret sind Stellungen dann, wenn sie forcierte Zugfolgen bergen, die fast unausweichlich geschehen müssen, weil es kaum Alternativen gibt, weil Drohungen und Gegendrohungen im Spiel sind, um die sich beide Seiten zu kümmern haben. Weniger gebräuchlich, aber logisch wäre das … Was bedeutet beim Schach eigentlich „konkret“? weiterlesen

Vorsicht, Grautöne und Nebengeräusche: die Lehre vom schlechten Läufer (II)

Wenn wir eine Stellung bewerten, dann ist ein Konzept selten ausreichend, um zu ermitteln, wer besser steht. Meistens spielen mehrere Konzepte in die Stellungsbewertung hinein, ergänzen einander oder widersprechen sich gar. Und oft ist es gar nicht so leicht zu begreifen, welches nun eine Hauptrolle spielt und welches wir eher als Hintergrundrauschen verstehen sollten. Im … Vorsicht, Grautöne und Nebengeräusche: die Lehre vom schlechten Läufer (II) weiterlesen