Schach: Turbolader fürs Gehirn oder Zeitverschwendung?

Lang ist die Liste der guten Gründe, das Kind zum Schach zu schicken. Müssen wir erwähnen, dass es dem Gehirn gut tut, gefordert zu werden? Schlaue Leute spielen Schach, und deswegen leben sie länger und gesünder. Beim Schach lernst Du, Probleme zu lösen, Dich zu konzentrieren, mit Sieg und Niederlage umzugehen, erwirbst soziale Kompetenz und … Schach: Turbolader fürs Gehirn oder Zeitverschwendung? weiterlesen

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Das c4-c5-Dilemma, nicht nur im Damengambit

Das Damengambit, diverse Damenbauernspiele und ihre Verwandten sind nicht die einzigen Eröffnungen, in denen sich auf d4 ein weißer und auf d5 ein schwarzer Bauer gegenüberstehen. Und sie sind nicht die einzigen, in denen Vereinsspieler mit dem c4-c5-Dilemma konfrontiert sind, weil sie orientierungslos vor der Frage stehen, was zu tun ist. Nachdem wir die Frage … Das c4-c5-Dilemma, nicht nur im Damengambit weiterlesen

Ein Aha-Erlebnis: Ramadans Bauernopfer

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Den Partien unseres Schachfreunds Ramadan zu folgen, ist eine ambivalente Angelegenheit. Wenn er seinen berühmten Turmschwenk aufs Brett bekommt, dann ist alles gut. Wenn nicht, dann steht er sehr oft sehr früh sehr schlecht. Neulich im badischen Pokal stand er mit Schwarz nach vier Zügen so, und im fünften Zug  … Ein Aha-Erlebnis: Ramadans Bauernopfer weiterlesen

Unser Gegner sieht immer alles: kein Hoffnungsschach spielen!

Die US-amerikanische Schachschule (ja, die gibt es, und sie hat sogar zeitlose Klassiker hervorgebracht) hat den Begriff "hope chess" geprägt. Der Begriff lässt sich trefflich wörtlich übersetzen, aber das hat bislang niemand getan. Also machen wir das. Im Prinzip schadet Hoffnung beim Schach nicht. Wir können hoffen, dass der Gegner übersieht, was wir eingestellt haben. … Unser Gegner sieht immer alles: kein Hoffnungsschach spielen! weiterlesen

Kinder, lernt die Koordinaten!

Schachunkundige zu beeindrucken, ist ganz leicht. Spiele eine Partie blind oder gar zwei simultan, und sie werden glauben, Du bist mit einer kaum fassbaren Neuronenpower unter Deiner Schädeldecke gesegnet. Wir müssen ihnen ja nicht erklären, dass jeder halbwegs kompetente Schachjünger blind spielen kann und keinesfalls ein Brett braucht, um seiner Leidenschaft zu frönen. Problematisch wird … Kinder, lernt die Koordinaten! weiterlesen

Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit

Die Grundstellung des abgelehnten Damengambits. Hat jeder schon auf dem Brett gehabt. Wahrscheinlich stimmst Du uns zu, dass 3.c4-c5 ein schlechter Zug ist. Kannst Du begründen, warum das so ist? Wenn ja, gut. Für Dich wird es gleich ein bisschen schwieriger. Wenn nein, umso besser. Du wirst hier (und vor allem im Beitrag mit den … Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit weiterlesen

Wie gewinnt man eigentlich eine Schachpartie?

Ganz einfach: Wir nehmen dem Gegner so lange Material weg, bis er sich nicht mehr dagegen wehren kann, dass wir seinen König mattsetzen. "Aber Schach ist doch viel schwieriger als das?!", magst Du jetzt einwenden. Klar, wenn Du starken Schachspielern zuhörst oder andere Artikel in diesem neunmalklugen Blog liest, dann hörst Du von Konzepten wie … Wie gewinnt man eigentlich eine Schachpartie? weiterlesen

Die Eröffnung: Wie beginnt man eigentlich eine Schachpartie?

Die Regeln waren schnell gelernt. Nun sitzen wir das erste Mal vor unserer Armee und haben keine Ahnung, wie wir sie am besten in die Schlacht führen. 16 Klötze, vor unserer Nase säuberlich aufgereiht. Was tun wir damit? Um sie möglichst kraftvoll ins Spiel zu bringen, identifizieren wir erst einmal den wichtigsten Teil des Schachbretts. … Die Eröffnung: Wie beginnt man eigentlich eine Schachpartie? weiterlesen

Konkrete Expansionslust und taktische Prophylaxe

Den raren Begriff "Expansionslust" finden wir heute ausschließlich in wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wenn ein Unternehmen sich neue Märkte erschließt und seine Gegenspieler verdrängt oder kauft, dann ist das Management getrieben von, genau, Expansionslust. In einem ganz anderen Zusammenhang geprägt hat den Begriff unser guter, alter Bekannter Aaron Nimzowitsch vor fast 100 Jahren in seinen Strategie-Dauerbrennern "Mein … Konkrete Expansionslust und taktische Prophylaxe weiterlesen

Besuch beim Spezialisten

Uns macht es stolz zu sehen, dass jeden Tag hunderte Schachspieler dieses noch so junge Blog nutzen, um fundamentale Konzepte zu lernen, von denen sie beim Vereinsabend oder beim Online-Blitz nie hören würden. Das ging schneller als erwartet. Nur glaube bitte niemand, allein die Lektüre dieses Blogs lifte die Spielstärke. Kein Schachspieler wird plötzlich von … Besuch beim Spezialisten weiterlesen