Screwing with the structure: how to max out an initiative

A novelty deep down the road in a doubleedged, somewhat shady line of the Queen's Indian, improving on a 2.700 GM's game. An instructive middlegame with a bunch of positional concepts and tactical motifs in play, pushing an initiative two pawns down. And finally breaking the stiff resistance in an endgame, in which White sacrifices … Screwing with the structure: how to max out an initiative weiterlesen

Advertisements

Leela in action

Leela Zero, das aufregendste Projekt im Computerschach seit langem, haben wir mehrfach vorgestellt. Seitdem ist Leela rasant besser geworden, aber noch ist die Frage offen, ob und wann sie in Spielstärkesphären der Google-Maschine AlphaZero aufsteigt, und ob sie womöglich noch besser werden kann. Das Ziel, ein AlphaZero für alle, ist noch nicht erreicht. Menschlicher Stil, … Leela in action weiterlesen

Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit (II)

Im Lauf der Partie ergeben sich auf dem Schachbrett oft mehrere Schauplätze, die unter Spannung stehen. Schlechte Spieler sind getrieben vom Verlangen, diese Spannung aufzulösen, um die Lage übersichtlicher zu gestalten. Gute Spieler halten die Spannung. Sie lösen sie nur auf, wenn sie etwas dafür bekommen. In der Grundstellung des abgelehnten Damengambits steht schon nach … Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit (II) weiterlesen

Was bedeutet beim Schach eigentlich „konkret“?

Wenn gute Schachspieler eine Position oder Variante charakterisieren, dann fällt häufig der Begriff "konkret" . Konkret sind Stellungen dann, wenn sie forcierte Zugfolgen bergen, die fast unausweichlich geschehen müssen, weil es kaum Alternativen gibt, weil Drohungen und Gegendrohungen im Spiel sind, um die sich beide Seiten zu kümmern haben. Weniger gebräuchlich, aber logisch wäre das … Was bedeutet beim Schach eigentlich „konkret“? weiterlesen

Vorsicht, Grautöne und Nebengeräusche: die Lehre vom schlechten Läufer (II)

Wenn wir eine Stellung bewerten, dann ist ein Konzept selten ausreichend, um zu ermitteln, wer besser steht. Meistens spielen mehrere Konzepte in die Stellungsbewertung hinein, ergänzen einander oder widersprechen sich gar. Und oft ist es gar nicht so leicht zu begreifen, welches nun eine Hauptrolle spielt und welches wir eher als Hintergrundrauschen verstehen sollten. Im … Vorsicht, Grautöne und Nebengeräusche: die Lehre vom schlechten Läufer (II) weiterlesen

Frührentner gegen Edelzocker

Der Beste der Welt ist der Bulgare Veselin Topalow längst nicht mehr, aber er bleibt einer der spektakulärsten Spieler. Anlässlich des Superturniers im aserbaidschanischen Schamkir kam der im Halbruhestand befindliche Exweltmeister jetzt zurück - und wie. Topalow ist am Brett ein Garant für Dynamik und Zweischneidiges. Wenn so einem Spieler der ähnlich gestrickte aserbaidschanische Edelzocker … Frührentner gegen Edelzocker weiterlesen

Was sind eigentlich hässliche Züge? Und wie erkennen wir die? (II)

1970 in einer Blitzpartie hatten der große Viktor Kortschnoi (Weiß) und der noch größere Bobby Fischer (Schwarz) diese Stellung auf dem Brett. Welche Eröffnung die beiden gespielt haben, sehen wir sofort: ein klassischer Königsinder, aus dem sich bei geschlossenem Zentrum das typische Wettrennen auf den Flügeln ergeben hat. Weiß versucht, auf dem Damenflügel ins schwarze … Was sind eigentlich hässliche Züge? Und wie erkennen wir die? (II) weiterlesen

EM-Splitter: Berliner Mauer aus Pappe

Als Gary Kasparow im Jahr 2000 seinen Weltmeistertitel gegen Vladimir Kramnik verteidigte, überraschte ihn Kramnik mit der Berliner Mauer, einem System der Spanischen Eröffnung, das bis dahin als nicht ganz vollwertig galt. Wieder und wieder hämmerte Kasparow seinen Schädel gegen die Kramniksche Mauer, bis es zu spät war. Eine blutige Nase holte er sich, einen … EM-Splitter: Berliner Mauer aus Pappe weiterlesen

EM-Splitter: das bayerische Gambit in der Krise

Die jungen deutschen IM Maximilian Berchtenbreiter und Felix Graf kennen einander. Beide stammen aus Bayern, beide zählten vor nicht allzu langer Zeit zu den herausragenden Jugendlichen in Schachdeutschland. Da liegt es nahe zu vermuten, dass Felix Graf Maximilian Berchtenbreiter mit einer seiner französischen Vorlieben infiziert hat, einem Gambit Marke Eigenbau im Tarrasch-Franzosen mit 3...Sg8-f6, um das … EM-Splitter: das bayerische Gambit in der Krise weiterlesen