Video: Wie Marshalls Angriff an Capablanca abprallte

Frank James Marshall hat mehr Eröffnungsideen seinen Namen geliehen als jeder andere Schachmeister. Im Nachhinein wäre der Amerikaner damit wahrscheinlich gar nicht einmal glücklich, weil heute viel Dubioses oder übermäßig Zweischneidiges nach ihm benannt ist. Zumindest namentlich steht die minderwertige "Marshall-Verteidigung" neben dem "Marshall-Angriff" im Spanischen, seit 100 Jahren eines der zuverlässigsten und besten Eröffnungssysteme … Video: Wie Marshalls Angriff an Capablanca abprallte weiterlesen

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Der Raumvorteil: Wer auf breiter Front marschieren will, muss die Außenstürmer abtauschen

Unser Faible für Siegbert Tarrasch ist Dir wahrscheinlich längst aufgefallen. Dem deutschen Schach-Lehrmeister verdanken wir Weisheiten, die bis heute bei jedem Schachturnier zu hören sind: "Türme gehören hinter die Freibauern" etwa oder "Springer am Rande...". Eben weil Tarrasch sich zum Schach-Lehrmeister berufen fühlte (und das zu Recht als Nummer zwei der Welt um die Jahrhundertwende), versuchte … Der Raumvorteil: Wer auf breiter Front marschieren will, muss die Außenstürmer abtauschen weiterlesen

Von der Romantik bis heute: der ewige Kampf ums Zentrum

Die frühen Schachmeister Anfang des 19. Jahrhunderts gelten heute als Vertreter der "romantischen Schule". Seinerzeit ging es beim Schach darum, sich unmittelbar mit allen Kräften auf den gegnerischen König zu stürzen, diesen ins Freie zu zerren und zu erlegen. Wilhelm Steinitz (1836-1900), der erste Weltmeister, räumte mit der romantischen Schule ordentlich auf. Als erster verstand … Von der Romantik bis heute: der ewige Kampf ums Zentrum weiterlesen

Siegbert Tarrasch: die Helene Fischer der Schachpublizisten

Anderswo erfahren Meister ihres Fachs Respekt und Anerkennung. Nur die Deutschen erfreuen sich daran, Landsleute zu verspotten, die ihr Handwerk, ihr Geschäft und/oder ihre Kunst meisterhaft beherrschen und damit Erfolg haben. Siegbert Tarrasch war Weltklasse, in mancher Hinsicht seiner Zeit voraus und hat obendrein instruktive Lehrbücher geschrieben, in denen er seine Erkenntnisse teilte. Aber der … Siegbert Tarrasch: die Helene Fischer der Schachpublizisten weiterlesen

Tarrasch und sein Lieblingsfeind

Den Beinamen "Praeceptor Germaniae" (Lehrmeister Deutschlands) hat sich Dr. Siegbert Tarrasch (1862-1934) redlich verdient. Ein Leben lang hat er schachlich publiziert und mit seinem Lehrbüchern Generationen von Schachjüngern in die Feinheiten unseres Spiel eingeweiht. Nur sein Lieblingsfeind Aaron Nimzowitsch wollte die Lehren des Doktors partout nicht annehmen. Nimzowitsch, Vertreter der "Hypermoderne", hielt Tarraschs klassische Sicht der Dinge für … Tarrasch und sein Lieblingsfeind weiterlesen

Tarrasch und sein Lieblingsfeind II

Antwort 19 Jürgern Lerner - Michael Hein, November 2017 Das Zentrum ist der wichtigste, zentrale Teil des Schlachtfeldes Schachbrett. Wer im Zentrum die Oberhand hat, der steht in der Regel besser. So weit waren sich Tarrasch und Nimzowitsch einig. Aber während Tarrasch gemäß der Lehren des ersten Schachweltmeisters Wilhelm Steinitz (1836-1900) das Zentrum möglichst besetzen wollte, … Tarrasch und sein Lieblingsfeind II weiterlesen

Massaker des Übermüdeten: Magnus Carlsen fegt Ding Liren vom Brett

Wen würde der Jetlag am wenigsten plagen? Die Antwort auf diese Frage sollte entscheidende Bedeutung für den Ausgang des "Champions Showdowns" zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und dem WM-Kandidaten Ding Liren haben. Von einer Simultanvorstellung im fernen Deutschland war der Norweger in St. Louis angereist, aus seiner fernöstlichen Heimat der Chinese. 30 Partien Schnell- und Blitzschach … Massaker des Übermüdeten: Magnus Carlsen fegt Ding Liren vom Brett weiterlesen