Glückliche Deutsche in Barcelona: Nisipeanu im Aufwind vor der Olympiade

Beim Schach sei kein Glück im Spiel, glauben vor allem solche Leute, die kein Schach spielen. Ihnen dient Schach als Metapher für den reinen, von Emotionen befreiten intellektuellen Wettstreit, den der überlegene Geist gewinnt. Aber wer einmal während einer Partie seine Pumpe hat pochen spüren, seine Bedenkzeit wegticken sehen, wer sich im Variantengestrüpp verheddert hat … Glückliche Deutsche in Barcelona: Nisipeanu im Aufwind vor der Olympiade weiterlesen

Advertisements

Der Raumvorteil: Wer auf breiter Front marschieren will, muss die Außenstürmer abtauschen

Unser Faible für Siegbert Tarrasch ist Dir wahrscheinlich längst aufgefallen. Dem deutschen Schach-Lehrmeister verdanken wir Weisheiten, die bis heute bei jedem Schachturnier zu hören sind: "Türme gehören hinter die Freibauern" etwa oder "Springer am Rande...". Eben weil Tarrasch sich zum Schach-Lehrmeister berufen fühlte (und das zu Recht als Nummer zwei der Welt um die Jahrhundertwende), versuchte … Der Raumvorteil: Wer auf breiter Front marschieren will, muss die Außenstürmer abtauschen weiterlesen

Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit (II)

Im Lauf der Partie ergeben sich auf dem Schachbrett oft mehrere Schauplätze, die unter Spannung stehen. Schlechte Spieler sind getrieben vom Verlangen, diese Spannung aufzulösen, um die Lage übersichtlicher zu gestalten. Gute Spieler halten die Spannung. Sie lösen sie nur auf, wenn sie etwas dafür bekommen. In der Grundstellung des abgelehnten Damengambits steht schon nach … Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit (II) weiterlesen

Welcher Turm gehört wohin, die ewige Frage (III)

Auf die offene Linie? Hinter die Freibauern? Wenn die Entwicklung abgeschlossen ist, der König in Sicherheit gebracht und die Türme verbunden, dann stellt sich diese Frage in beinahe jeder Partie. Wohin mit welchem Turm? Wir haben das neulich schon beleuchtet, sowohl anhand einer Überlinger Partie als anhand einer historischen Perle aus dem Match McDonnell - … Welcher Turm gehört wohin, die ewige Frage (III) weiterlesen

EM-Splitter: Daniel Fridman im Mattnetz

Bei der Europameisterschaft 2017 in Minsk spielte Daniel Fridman eines der besten Turniere seines Lebens. Mit acht Punkten aus elf Partien schloss der deutsche Nationalspieler das Turnier auf Rang vier ab und sicherte sich souverän eines der 22 Tickets für den hoch dotierten World Cup. Die Europameisterschaft 2018 in Batumi (Georgien) begann für Fridman am … EM-Splitter: Daniel Fridman im Mattnetz weiterlesen

Pläne, Raum, Strukturen: Strategie, ein weites Feld (II)

Wenn die gegnerischen Bauern eine unserer Figuren aus dem Spiel nehmen, weil sie ihr jegliche Perspektive verweigern, dann müssen wir umgruppieren. Das Phänomen kennt Ihr, seitdem wir im Beitrag "strategisches Geplänkel" erörtert haben, auf welche Weise Doppelbauern oft "statisch stark" (und dynamisch schwach) sind. "Statisch stark" bedeutet in erster Linie, dass die Doppelbauern als Kontrolleure … Pläne, Raum, Strukturen: Strategie, ein weites Feld (II) weiterlesen

Die Steinmauer

Was hat sich denn der Schwarze da für einen Klumpen von Bauern ins Zentrum gestellt? "Stonewall" (Steinmauer) nennt sich diese schwer zu knackende Konstruktion, gekennzeichnet von Bauern auf f5, e6, d5 und c6. Der Aufbau steht für die gleichnamige Eröffnung; der Stonewall ist ein System der Holländischen Verteidigung (1.d2-d4 f7-f5), kann sich aber durch verschiedene … Die Steinmauer weiterlesen