Warum eigentlich „Indisch“?

Als auf dem Kontinent die Waffen schwiegen, brach auf dem Schachbrett eine Revolution aus. Die "Hypermodernen", angeführt von Richard Reti und Aaron Nimzowitsch, lehnten sich gegen die (vermeintlich) starren Lehren Steinitzs und Tarraschs auf. Beherrschen statt besetzen Den Kampf um das Zentrum führten diese jungen Wilden des Schachs mit ganz anderen Mitteln als ihre großen … Warum eigentlich „Indisch“? weiterlesen

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Den Vogel gezeigt: eine Klatsche für das Wunderkind

Nichts ist beim Schach undankbarer, als gegen ein Kind zu spielen. Weil junge Leute viel schneller besser werden, als ihr Rating das reflektieren könnte, sind sie in der Regel deutlich unterbewertet. Was auf dem Papier nach einer lösbaren Aufgabe aussieht, mag sich auf dem Brett als unangenehmer Brocken erweisen, der uns leicht eine Menge Elopunkte … Den Vogel gezeigt: eine Klatsche für das Wunderkind weiterlesen

Was sind eigentlich hässliche Züge? Und wie erkennen wir die? (II)

1970 in einer Blitzpartie hatten der große Viktor Kortschnoi (Weiß) und der noch größere Bobby Fischer (Schwarz) diese Stellung auf dem Brett. Welche Eröffnung die beiden gespielt haben, sehen wir sofort: ein klassischer Königsinder, aus dem sich bei geschlossenem Zentrum das typische Wettrennen auf den Flügeln ergeben hat. Weiß versucht, auf dem Damenflügel ins schwarze … Was sind eigentlich hässliche Züge? Und wie erkennen wir die? (II) weiterlesen

Was sind eigentlich hässliche Züge? Und wie erkennen wir die?

Schöne Züge haben wir ja schon einige gesehen. Auch haben wir von Spielern gehört, die so manchen schönen Zug ausgeführt haben. Neulich zum Beispiel im Beitrag "Die Dame im Spiel" bei unserem Ausflug zur Skandinavischen Verteidigung erfreuten wir uns an Visvanthan Anands fantastischem 21.Lg6!!, ein Zug, der um die Welt ging. Den begnadeten Angriffsspieler Frank James Marshall haben … Was sind eigentlich hässliche Züge? Und wie erkennen wir die? weiterlesen