Ramadans Bauernopfer: Wer nach oben will, muss solide sein

Die beiden originellsten Spieler aus den Top 100 zu benennen, ist einfach. Der Georgier Baadur Jobava und der Ungar Richard Rapport unterscheiden sich von anderen Top-Großmeistern, weil sie anders spielen. Frei von Schablonen wandeln sie lustvoll auf möglichst unerforschtem Terrain, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Diese krude Stellung zum Beispiel, wie sie häufig … Ramadans Bauernopfer: Wer nach oben will, muss solide sein weiterlesen

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Fabiano Caruana, der Favorit der Herzen: „Die Schachwelt braucht einen Wechsel“

Das WM-Match zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana ist wegen der misslichen Umstände im Weltschach gefährdet. Dennoch beschäftigt sich noch niemand ernsthaft damit, dass es tatsächlich ausfallen könnte. Viel zu groß ist die Freude auf den ersten WM-Kampf seit langem, in dem der Herausforderer mit Macht auf einen frühen Knockout drängen muss. Auch Caruana selbst … Fabiano Caruana, der Favorit der Herzen: „Die Schachwelt braucht einen Wechsel“ weiterlesen

Die chinesische Mauer hielt, die chinesische Hüfte nicht

Das Norway-Chess-Turnier wird als Wettstreit der Versehrten und Unwilligen in die Schachgeschichte eingehen, selbst wenn alle Teilnehmer die verbleibenden Runden verletzungsfrei überstehen. Erst wollte Fabiano Caruana gar nicht antreten, dann drohte Shakh Mamedyarov wegen Zahnschmerzen auszufallen, dann stürzte Ding Liren vom Fahrrad und brach sich sie Hüfte. Statt am Brett zu sitzen, liegt er nun … Die chinesische Mauer hielt, die chinesische Hüfte nicht weiterlesen

Wenn Caruana den Benoni tanzt

In den USA steht die "holy trinity" Caruana, So und Nakamura über den Dingen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird einer dieser drei 2.800er die US-Meisterschaft gewinnen. Und doch geht es auch für die anderen Teilnehmer um einiges, nicht nur wegen des satten Preisfonds von fast 200.000 Dollar. Den Youngstern bietet sich die Gelegenheit, sich mit Top-Ten-Spielern … Wenn Caruana den Benoni tanzt weiterlesen

Kandidaten-Schlaglicht (II): AlphaGrischuk auf Topalows Spuren

Schach auf der Titelseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, das gab es zuletzt am 24. Januar 2008. Beim alljährlichen Superturnier in Wijk an Zee hatte Weselin Topalow Vladimir Kramnik mit einem spektakulären Springeropfer überrumpelt. 12.Se5xf7, ein Zug in einer bekannten Stellung aus dem Anti-Moskau, den zuvor niemand ernsthaft in Betracht gezogen hatte. Als Gegenwert für die … Kandidaten-Schlaglicht (II): AlphaGrischuk auf Topalows Spuren weiterlesen