EM-Splitter: Katastrophen vor der Zeitkontrolle

Mehr als 300 Spieler, Rating-Durchschnitt über 2.400. Das Feld bei der Europameisterschaft ist in der Breite so stark besetzt, wahrscheinlich machen sich mehr als zwei Drittel aller Teilnehmer Hoffnungen, eines der 22 World-Cup-Tickets zu ergattern, wenn es gut läuft. Für die meisten Amateure geht es derweil in erster Linie darum, möglichst viele Partien gegen möglichst … EM-Splitter: Katastrophen vor der Zeitkontrolle weiterlesen

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Pläne, Raum, Strukturen: Strategie, ein weites Feld (II)

Wenn die gegnerischen Bauern eine unserer Figuren aus dem Spiel nehmen, weil sie ihr jegliche Perspektive verweigern, dann müssen wir umgruppieren. Das Phänomen kennt Ihr, seitdem wir im Beitrag "strategisches Geplänkel" erörtert haben, auf welche Weise Doppelbauern oft "statisch stark" (und dynamisch schwach) sind. "Statisch stark" bedeutet in erster Linie, dass die Doppelbauern als Kontrolleure … Pläne, Raum, Strukturen: Strategie, ein weites Feld (II) weiterlesen

Meister Lucena, Meister Lopez und ihre Werke

Den spanischen Priester und Schachmeister Ruy Lopez (1530 bis 1580) kennt Ihr ja schon. Im Beitrag "Baldur und die Arche Noah" über die Arche-Noah-Falle in der Spanischen Partie haben wir beleuchtet, dass Meister Ruy Lopez so unzufrieden mit der Schachliteratur des ausgehenden 16. Jahrhunderts war, dass er kurzerhand selbst ein Schachbuch schrieb, eines, das Geschichte … Meister Lucena, Meister Lopez und ihre Werke weiterlesen

Pläne, Raum, Strukturen: Strategie, ein weites Feld

Was tun, wenn konkret nichts zu tun ist? Über diese Frage sind schon Generationen von orientierungslos brütenden Schachspielern in Zeitnot geraten. Wir wollen jetzt gar nicht groß über Pläne, Raum, Strukturen und anderen Mumpitz schwadronieren. Zwei einfache Konzepte schaffen Abhilfe: Taktische Löcher stopfen: Wenn in unserem Lager Figuren ungedeckt herumstehen, dann sollten wir das ändern. … Pläne, Raum, Strukturen: Strategie, ein weites Feld weiterlesen

Ungleichfarbige Läufer: mal Remisfaktor, mal Ungleichgewicht (II)

In eine schwierige Stellung geraten, zur Verteidigung verdammt sein, das passiert jedem Schachspieler gelegentlich. Wer sich aus dem Schlamassel befreien will, der muss stets nach aktiven Möglichkeiten suchen, nach Wegen, Gegenspiel zu organisieren, Nadelstiche zu setzen und dem Gegner Probleme zu bereiten. Aktiv verteidigen, stets nach Gegenspiel suchen! Wer sich einfach nur passiv hinstellt und … Ungleichfarbige Läufer: mal Remisfaktor, mal Ungleichgewicht (II) weiterlesen

Ungleichfarbige Läufer: mal Remisfaktor, mal Ungleichgewicht

Ungleichfarbige Läufer sind ein Remisfaktor, das lernt jeder Anfänger ziemlich bald. Endspiele, in denen jeder Seite ein Läufer unterschiedlicher Farbe bleibt, sind meistens trotz eines Mehrbauern nicht zu gewinnen. Oft reichen nicht einmal zwei Mehrbauern zum Sieg. Ein einfaches Beispiel: Weiß erfreut sich zweier Mehrbauern, trotzdem kann er nicht gewinnen, weil er die weißen Felder … Ungleichfarbige Läufer: mal Remisfaktor, mal Ungleichgewicht weiterlesen

Abwickeln in ein gewonnenes Bauernendspiel

Wer den Beitrag "Keine Zugeständnisse" gelesen hat, kennt das Konzept "Abwickeln in ein gewonnenes Bauernendspiel". Für Leute, die sich nicht sicher sind, ob sie ein gewonnenes Bauernendspiel gewinnen können, stand dort eine Gelegenheit zum Üben bereit: Ein Link zu der Diagrammstellung und einem Computergegner, der die weißen Steine führt. Leider war der Link von begrenzter … Abwickeln in ein gewonnenes Bauernendspiel weiterlesen

Keine Zugeständnisse

Entscheidungen beim Schach sind ja oft Ergebnis eines mühsamen Prozesses, und nicht selten zeigt sich unsere Fehlbarkeit, wenn sich die Entscheidung als verkehrt offenbart. Schach ist eben nicht so einfach. Manchmal allerdings ist es ganz einfach, besonders dann, wenn die Entscheidung Muster und Motive berührt, die in unseren grauen Zellen gespeichert sind. Schach ist zu … Keine Zugeständnisse weiterlesen