Schach: Turbolader fürs Gehirn oder Zeitverschwendung?

Lang ist die Liste der guten Gründe, das Kind zum Schach zu schicken. Müssen wir erwähnen, dass es dem Gehirn gut tut, gefordert zu werden? Schlaue Leute spielen Schach, und deswegen leben sie länger und gesünder. Beim Schach lernst Du, Probleme zu lösen, Dich zu konzentrieren, mit Sieg und Niederlage umzugehen, erwirbst soziale Kompetenz und … Schach: Turbolader fürs Gehirn oder Zeitverschwendung? weiterlesen

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Das c4-c5-Dilemma, nicht nur im Damengambit

Das Damengambit, diverse Damenbauernspiele und ihre Verwandten sind nicht die einzigen Eröffnungen, in denen sich auf d4 ein weißer und auf d5 ein schwarzer Bauer gegenüberstehen. Und sie sind nicht die einzigen, in denen Vereinsspieler mit dem c4-c5-Dilemma konfrontiert sind, weil sie orientierungslos vor der Frage stehen, was zu tun ist. Nachdem wir die Frage … Das c4-c5-Dilemma, nicht nur im Damengambit weiterlesen

Ramadans Bauernopfer: Wer nach oben will, muss solide sein

Die beiden originellsten Spieler aus den Top 100 zu benennen, ist einfach. Der Georgier Baadur Jobava und der Ungar Richard Rapport unterscheiden sich von anderen Top-Großmeistern, weil sie anders spielen. Frei von Schablonen wandeln sie lustvoll auf möglichst unerforschtem Terrain, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Diese krude Stellung zum Beispiel, wie sie häufig … Ramadans Bauernopfer: Wer nach oben will, muss solide sein weiterlesen

Ein Aha-Erlebnis: Ramadans Bauernopfer

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Den Partien unseres Schachfreunds Ramadan zu folgen, ist eine ambivalente Angelegenheit. Wenn er seinen berühmten Turmschwenk aufs Brett bekommt, dann ist alles gut. Wenn nicht, dann steht er sehr oft sehr früh sehr schlecht. Neulich im badischen Pokal stand er mit Schwarz nach vier Zügen so, und im fünften Zug  … Ein Aha-Erlebnis: Ramadans Bauernopfer weiterlesen

Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit (II)

Im Lauf der Partie ergeben sich auf dem Schachbrett oft mehrere Schauplätze, die unter Spannung stehen. Schlechte Spieler sind getrieben vom Verlangen, diese Spannung aufzulösen, um die Lage übersichtlicher zu gestalten. Gute Spieler halten die Spannung. Sie lösen sie nur auf, wenn sie etwas dafür bekommen. In der Grundstellung des abgelehnten Damengambits steht schon nach … Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit (II) weiterlesen

Unser Gegner sieht immer alles: kein Hoffnungsschach spielen!

Die US-amerikanische Schachschule (ja, die gibt es, und sie hat sogar zeitlose Klassiker hervorgebracht) hat den Begriff "hope chess" geprägt. Der Begriff lässt sich trefflich wörtlich übersetzen, aber das hat bislang niemand getan. Also machen wir das. Im Prinzip schadet Hoffnung beim Schach nicht. Wir können hoffen, dass der Gegner übersieht, was wir eingestellt haben. … Unser Gegner sieht immer alles: kein Hoffnungsschach spielen! weiterlesen

Kinder, lernt die Koordinaten!

Schachunkundige zu beeindrucken, ist ganz leicht. Spiele eine Partie blind oder gar zwei simultan, und sie werden glauben, Du bist mit einer kaum fassbaren Neuronenpower unter Deiner Schädeldecke gesegnet. Wir müssen ihnen ja nicht erklären, dass jeder halbwegs kompetente Schachjünger blind spielen kann und keinesfalls ein Brett braucht, um seiner Leidenschaft zu frönen. Problematisch wird … Kinder, lernt die Koordinaten! weiterlesen

Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit

Die Grundstellung des abgelehnten Damengambits. Hat jeder schon auf dem Brett gehabt. Wahrscheinlich stimmst Du uns zu, dass 3.c4-c5 ein schlechter Zug ist. Kannst Du begründen, warum das so ist? Wenn ja, gut. Für Dich wird es gleich ein bisschen schwieriger. Wenn nein, umso besser. Du wirst hier (und vor allem im Beitrag mit den … Wir halten die Spannung – oder nicht? Das c4-c5-Dilemma im Damengambit weiterlesen

Besuch beim Spezialisten (II)

Ob nun Lichess, Chesstempo, tactics.chessbase.com oder chess.com: Jede der vielen Datenbanken mit Taktik-Puzzles im Internet enthält das eine oder andere fehlerhafte oder zumindest zweifelhafte Problem. Kein Wunder. Zehntausende Stellungen lassen sich schwerlich manuell editieren. Maschinenpower macht zwar einiges wett, aber trotzdem bleibt beim Taktik trainierenden Menschen gelegentlich in erster Linie ein großes Fragezeichen zurück. Antwort … Besuch beim Spezialisten (II) weiterlesen

Wie gewinnt man eigentlich eine Schachpartie?

Ganz einfach: Wir nehmen dem Gegner so lange Material weg, bis er sich nicht mehr dagegen wehren kann, dass wir seinen König mattsetzen. "Aber Schach ist doch viel schwieriger als das?!", magst Du jetzt einwenden. Klar, wenn Du starken Schachspielern zuhörst oder andere Artikel in diesem neunmalklugen Blog liest, dann hörst Du von Konzepten wie … Wie gewinnt man eigentlich eine Schachpartie? weiterlesen