Keymer und Engel gegen den Rest der Welt: Warum sich Hans-Walter Schmitts neuester Knüller nicht herumspricht

Achtfacher deutscher Meister. 16 Jahre, Fast-Großmeister. Luis Engel ist der einzige deutsche Jugendliche, den Hans-Walter Schmitt in einem Atemzug mit Vincent Keymer nennt. Nominell sind Engel und Keymer (14) fast gleichauf. Diesen beiden Wunderknaben traut Schmitt zu, sich erfolgreich mit der Jugend-Weltelite zu messen. Und er will ihnen die Gelegenheit geben. Schmitts Vision für die … Keymer und Engel gegen den Rest der Welt: Warum sich Hans-Walter Schmitts neuester Knüller nicht herumspricht weiterlesen

Millionenangebot aus Malta: Wird der norwegische Schachverband zum Glücksspiel-Lobbyisten?

Den norwegischen Schachverband Sjakkforbundet erwartet ein nie dagewesener Geldsegen: eine Million Euro jährlich fünf Jahre lang vom Glücksspielkonzern Kindred Group. Nicht ohne Gegenleistung allerdings: Norwegens Verband würde sich fünf Jahre lang zum Glücksspiel-Lobbyisten machen müssen. Und so steht vor dem Geldsegen, wenn die Norweger ihn den wollen, eine intensive, kontroverse Debatte, bevor beim norwegischen Schachkongress … Millionenangebot aus Malta: Wird der norwegische Schachverband zum Glücksspiel-Lobbyisten? weiterlesen

Eine exklusive Englisch-Lektion

In Deutschland entscheiden sich nur wenige Spitzentalente, zumindest auszuloten, ob es sich lohnen könnte, auch beruflich auf die Karte Schach zu setzen. Und kaum jemand setzt diese Entscheidung so konsequent um wie Dmitrij Kollars.  2015 verließ Dmitrij das Gymnasium, um Schachprofi zu werden, ein im Freundes- und Bekanntenkreis wie in der Schachszene alles andere als unumstrittener … Eine exklusive Englisch-Lektion weiterlesen

DSB-Kongress: Deventers Ende?

(Der nachfolgende Text ist ein Auszug aus dem großen Bericht zum Kongress in der kommenden Ausgabe der RochadeEuropa) Die Freude des Präsidenten, mit seiner gesamten Mannschaft gewählt worden zu sein, währte nicht lange. Was beim DSB-Kongress in Magdeburg anfangs nach einem gehörigen Warnschuss für Ullrich Krauses Stellvertreter Klaus Deventer aussah, könnte sich als dessen Ende … DSB-Kongress: Deventers Ende? weiterlesen

Die DWZ: eine Kuh, die nicht gemolken wird

Das deutsche Schach pflegt eine Datenbank, in der mehr als 100.000 Menschen namentlich erfasst sind, mehrheitlich intelligent und allesamt einem spezifischen Interessengebiet zuzuordnen. Unternehmen lecken sich die Finger nach so etwas. Beim Schachbund pflegen sie eine Website, über die sich auf diese Datenbank zugreifen lässt. Keine andere Rubrik dieser Website wird öfter besucht als die … Die DWZ: eine Kuh, die nicht gemolken wird weiterlesen

Gipfelmanifest (III): Der Schachbund online – eine Baustelle, umgeben von Wüsten

Einen richtig guten Vorschlag gibt es durchaus im Programm von Team Pfenning: das „Projekt 100.000plus“, das allein als Symbol für Ambition und Optimismus ein wichtiges Zeichen setzen würde. Die Umstände, unter denen Schach in Deutschland größer werden könnte, als es jemals war, sind ja denkbar gut. Schach brummt: Schulschach boomt, Schachlehrer und -coaches sind gefragter … Gipfelmanifest (III): Der Schachbund online – eine Baustelle, umgeben von Wüsten weiterlesen

Vladimir Kramnik – eine Karriere (III): Wiedervereinigung und Sturz vom Thron

Das langersehnte WM-Match 2006 gegen Veselin Topalow in der kalmückischen Hauptstadt Elista sollte zu einem der skandalumwobensten der Schachgeschichte werden: „Toiletgate“ machte mehr Schlagzeilen als die Partien. Die Toilettendebatte begann, als nach vier Partien beim Stande von 3:1 für Kramnik Topalows Manager Silvio Danailow dagegen protestierte, dass Kramnik seiner Beobachtung nach auffällig häufig die Toilette … Vladimir Kramnik – eine Karriere (III): Wiedervereinigung und Sturz vom Thron weiterlesen

Nach dem Pähtz-Rücktritt: Wie der Schachbund Nationalspieler entlohnen sollte (21. Jahrhundert)

Je sichtbarer ein Schachmeister in der Öffentlichkeit ist, je mehr Leute ihn oder sie kennen, Anteil nehmen, desto besser dient dieser Meister dem Schach. Eine dem Schach verpflichtete Organisation sollte zu bezahlende Spieler in allererster Linie danach honorieren, wie sehr sie dem Schach als Zugpferd nutzen. Bilden wir doch mal die Top 5 der größten … Nach dem Pähtz-Rücktritt: Wie der Schachbund Nationalspieler entlohnen sollte (21. Jahrhundert) weiterlesen

Gipfelmanifest (II): Worum es bei der Präsidentenwahl wirklich geht

Am Wochenende wird ein Präsident gewählt. Es trifft Team Krause auf Team Pfenning. Beide Seiten haben ihr Programm vorgelegt. Leider repräsentieren die Programme kaum eine Entscheidungsgrundlage für die seit Wochen umworbenen Wähler. Der Wahlkampf kreiste um zwei, drei Themenkomplexe. Nicht das Wahlprogramm, sondern die Tendenz der Delegierten in diesen Angelegenheiten wird die Wahl entscheiden. Der Fall … Gipfelmanifest (II): Worum es bei der Präsidentenwahl wirklich geht weiterlesen

Gipfelmanifest (I): das deutsche Schach – ein Karren ohne Zugpferde

Die Mächtigen des deutschen Schachs treffen sich Ende Mai/Anfang Juni in Magdeburg, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Das ist ein schöner Anlass, die drängendsten Probleme des deutschen Schachs aufzuzählen - und zu prüfen, ob irgendeines von denen beim Bundeskongress zur Debatte steht. Das Ergebnis dieser Prüfung können wir vorwegnehmen. Keines dieser Probleme … Gipfelmanifest (I): das deutsche Schach – ein Karren ohne Zugpferde weiterlesen