Ein Skandal, der keiner sein müsste: Geht die Deutsche Meisterschaft endgültig über den Jordan?

Die nationale Meisterschaft sollte die Leuchtturmveranstaltung eines jeden Sports sein. Beim Schach war sie das hierzulande vor vielen Jahren, aber zuletzt glich die Deutsche Meisterschaft eher einem Trauerspiel, bei dem sich kaum einmal die besten deutschen Großmeister ans Brett setzten. Nun, da der Deutsche Schachbund den Modus umkrempeln und an glorreiche frühere Zeiten anknüpfen will, kommt ihm eine Affäre dazwischen, die den geplanten Neustart im kommenden Jahr schwierig macht. Und nicht nur die Deutsche Meisterschaft steht auf der Kippe. Auch die Zukunft der Amateurmeisterschaft, ein Erfolgsmodell mit tausenden Teilnehmern jährlich, und anderer Turniere ist offen.

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Dirk Jordan.

Deutsche Amateur- und Seniorenmeisterschaft sind bislang ohne ihren Organisator Dirk Jordan nicht denkbar gewesen. Der umtriebige Schachorganisator und -verkäufer aus Dresden, einer der Köpfe des Dresdner Schachfestivals und Frontfigur der Schacholympiade in Dresden 2008, überzieht das Land mit Schachturnieren. Die 2001 als „Ramada-Cup“ gegründete Deutsche Amateurmeisterschaft haben Jordan und seine Helfer im Dienste des Schachbunds zu einem Erfolgsmodell gemacht. Und damit Geld verdient.

Schon Anfang Juni am Ende der Amateurmeisterschaft 2017/18 verkündete der DSB mit einigen dürren Zeilen die Trennung von Dirk Jordan. Worum es ging, erhellte sich erst jetzt während der Deutschen Seniorenmeisterschaft, die Jordan als Turnierdirektor leiten sollte, aber der Bitte des DSB entsprach, der Veranstaltung fernzubleiben. Es hatte sich herausgestellt, dass Jordan seit Jahren eine Provision pro Übernachtung mit dem Hotel aushandelt, in dem seine jeweiligen Turniere stattfinden. Über die Jahre sollen nach Einschätzung des Schachbunds mehrere 100.000 Euro zusammengekommen sein.

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Schreiben des Schachbunds an die Teilnehmer der Deutschen Seniorenmeisterschaft.

Skandalös an so einer nicht ungewöhnlichen Regelung ist vor allem die Dämlichkeit Kurzsichtigkeit aller Beteiligten. Jordan wirtschaftete in seine Tasche (bzw. die seines Vereins „64 Felder“), ohne das mit dem Schachbund als seinem Auftraggeber geklärt zu haben. Und der Schachbund hatte es versäumt, seinem „Beauftragten für die Amateurmeisterschaft“ eine solche Option zu verbieten  oder einzuräumen (daran zu partizipieren womöglich). Weil sie nicht miteinander geredet haben, sehen sie einander nun vor Gericht, anstatt weiterhin voneinander zu profitieren.

Gib ihnen ein Buffet und die Chance auf einen Titel, und sie kommen in Scharen

Mit der Deutschen Amateur- und der Seniorenmeisterschaft hat Jordan eine Nachfrage bedient, mit der sich tatsächlich Geld verdienen lässt. Vor allem im Beruf stehende Schachspieler mittleren Alters achten bei der Wahl ihres nächsten Turniers darauf, in gediegenem Ambiente zu spielen zu, anstatt auf engstem Raum oder in einer abgewrackten Turnhalle herumsitzen zu müssen. Die Zahl teilnehmender Supergroßmeister ist ihnen weniger wichtig, aber die Chance, einen Titel zu gewinnen, finden sie natürlich trotzdem toll. Also nenne das Ganze „Deutsche Meisterschaft“, richte es in einem Vier-Sterne-Hotel aus, und sie kommen in Scharen.

Jordan ist ja nicht einmal der einzige Turnierorganisator, der diese Klientel bedient. Die ACO (Amateur Chess Organisation) unter ihrem Präsidenten Lothar Hirneise treibt das Konzept auf die Spitze, indem sie gezielt internationales Urlaubsambiente mit Schachturnieren verbindet und gar „Weltmeisterschaften“ ausrichtet. Die sind sportlich zwar nicht relevant, haben der ACO zudem Ärger mit der FIDE eingebrockt, aber Schachspieler berichten nun einmal gerne ihren Facebookfreunden davon, dass sie gerade an der „Weltmeisterschaft“ teilnehmen, und das inklusive Foto vom Pool, Palmen und lecker Buffet.

Dem „Deutschen Schachgipfel“ im April 2019 fehlt jetzt ein Organisator

Wer solche profitablen Veranstaltungen auf die Beine stellt, der hat damit automatisch den Rahmen für potenziell Größeres und sportlich Relevantes geschaffen. Schon im April 2019 soll in Radebeul ein Schachfest steigen, das an die Tradition der großen Deutschen Schachkongresse in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts anknüpft. Deutsche Einzelmeisterschaft, Blitzmeisterschaft, Pokal und Seniorenmeisterschaft sind geplant, dazu der Bundeskongress des DSB. Und, endlich, ein deutscher „Schachgipfel“, ein Rundenturnier, an dem tatsächlich die besten deutschen Schachspieler teilnehmen, und für das sich die Erstplatzierten der damit aufgewerteten Deutschen Meisterschaft qualifizieren.

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DSB-Präsident Ullrich Krause (Foto: Deutscher Schachbund)

Als Organisator war, natürlich, Dirk Jordan vorgesehen. Der ist nun in Ungnade gefallen, und damit steht nicht nur über Radebeul 2019, sondern über allen großen Veranstaltungen, die der Schachbund plant, ein noch größeres Fragezeichen. DSB-Präsident Ullrich Krause hat hinsichtlich der Deutschen Amateurmeisterschaft zwar schon betont, dass er sie keinesfalls sterben lassen will, aber eine Absichtserklärung wird nicht ausreichen, um sie am Leben zu erhalten. Dafür bedarf es eines Organisators mit einem eingespielten Team. In einer öffentlich gewordenen E-Mail ans DSB-Präsidium schrieb Krause, er könne auf einen Teil des Jordan-Teams zurückgreifen und hoffe, die Turnierserie wie geplant weiterzuführen, womöglich an anderen Standorten in anderen Hotels.

Künftig regulär auf eigene Rechnung?

Schachjournalist Hartmut Metz hat unlängst zwischen den Zeilen die Kontrahenten aufgerufen, sich wieder zusammenzuraufen – was für das Schachvolk der beste Ausgang der Affäre wäre. Sie haben einander ja jahrelang befruchtet. Aber es steht zu befürchten, dass Jordan mit seinem ihm ergebenen Team künftig regulär auf eigene Rechnung arbeitet. Die Marke „Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft“ hat er schon angemeldet, um sie sich schützen zu lassen. Der DSB wolle dagegen rechtlich vorgehen, hat Krause in seiner E-Mail angekündigt.

Deutsche Schachfans schauen derweil neidvoll nach England, Frankreich und Lettland. Während an der Deutschen Meisterschaft 2018 (Preisfonds: 5.000 Euro) zwei Spieler aus den nationalen Top 100 teilnehmen, hat selbst der latent kriselnde Englische Verband eine nationale Meisterschaft mit fast allen Spitzenspielern auf die Beine gestellt (Preisfonds: 30.000 Pfund). Es gewann einmal mehr Supergroßmeister Michael Adams.

Deutscher Schachgipfel im Baltikum

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Der eigentliche Deutsche Schachgipfel, während in Dresden die nationale Meisterschaft läuft: Zwischenstand nach zwei Runden beim RTU-Open in Riga.

Im südfranzösischen Nimes werden Mitte August 1.000 Schachspieler erwartet, um der Französischen Meisterschaft 2018 den Rahmen zu geben, wie ihn auch der Deutsche Schachbund gerne hätte. Flagschiff des nationalen Schachfestivals ist das Meisterturnier, dem Maxime Vachier-Lagrave wegen anderer Verpflichtungen zwar fernbleibt, aber ansonsten ist die französische Spitze am Start, angeführt von 2.700-Elo-Großmeister Etienne Bacrot.

Während in Dresden die offizielle Deutsche Meisterschaft läuft, wird die inoffizielle in Riga beim RTU-Open ausgefochten. Unter anderem Matthias Blübaum, Alexander Donchenko (erstmals über 2.600 Elo), Rasmus Svane, Jan-Christian Schröder und Dimitrij Kollars sind in Lettland am Start, ein deutscher Schachgipfel der anderen Art, nur leider im Baltikum.

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50 Kommentare zu „Ein Skandal, der keiner sein müsste: Geht die Deutsche Meisterschaft endgültig über den Jordan?

  1. Es ist ja nun nicht so, dass man nun beim DSB aus allen Wolken fällt. Jordans Geschäftspraktiken sind ja durch die Bank bekannt. Beispielsweise gab es letztes Jahr eine Förderzusage vom Land Sachsen in fünfstelliger Höhe um den Kinderschach e.V. mit Material auszustatten. Päsident des Vereins war zu diesem Zeitpunkt noch Dirk Jordan. Nun hat Jordan eine Auschreibung an alle Händler versendet und um ein Angebot für Schachmaterial gebeten. Händler konnten aber nicht frei wählen, sondern mussten aus Produkten seiner Firma Eurochess International GmbH auswählen. Die gut 50000,-€ Fördergeldern wandern damit direkt in seine Tasche. Gut eingefädelt, aber rechtlich nicht haltbar, denn eine Ausschreibung darf nicht auf einen Hersteller begrenzt werden. – Dann noch ein Wort zur „neuen“ Schachuhr von Jordan. Die „GARDE Start“. Diese bewirbt er als Eigententwicklung zum Preis von gut 20,-€. Dass es sich hierbei um die seit Jahren in China produzierte Schachuhr LEAP handelt verschweigt er gekonnt. Selbst Endkunden können diese LEAP-Schachuhr bereits für 6,-€ kaufen.

    Diese Liste ließe sich stundenlang fortsetzen. Wo kein Kläger, da kein Richter. Soll man Jordan ausgerechnet jetzt böse sein? Über viele Jahre wussten genug Leute, mit welchen Taschenspielertricks Jordan arbeitet. Warum kommt dieses Bashing ausgerechnet jetzt?

    Die Antwort ist relativ einfach und banal. Mit dem neuen Geschäftsführer der DSB Wirtschaftsdienst GmbH Ossi Weiner wurde eine Person beim DSB platziert, welche das Tricksen mindestens so gut beherrscht wie Dirk Jordan.

    Ossi Weiner hat beim DSB Wirtschaftsdienst den Auftrag erhalten, Sponsoren zu finden und den Wirtschaftsdienst finanziell auf die Beine zu bekommen. Er ist hierbei auch für die DSAM zuständig. Den Rest darf sich jeder selbst ausmalen.

    Warum der neue Geschäftsführer des DSB Wirtschaftsdienstes, der bei der DSAM seit Dienstantritt mitmischt, noch nicht bei diesem Thema in Berichten auf den einschlägigen Webseiten aufgetaucht ist, bleibt mir ein Rätsel.

    Ich selbst kann nur hoffen dass die DSAM weiter geführt wird. Als Spieler der ersten Stunde war ich von Anfang an dabei und es wäre schade, wenn diese Turnierserie so enden würden.

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    1. Der Kommentar von Herrn Schormann erscheint mir an einigen Stellen doch etwas naiv, was vermutlich an fehlendem Hintergrundwissen liegt. Einige Beispiele:

      (1) Herr Schormann moniert, dass der Deutschen Schachbund es „leichtfertig versäumt“ hätte, seinem Beauftragten Jordan ausdrücklich zu verbieten, in die eigene Tasche zu wirtschaften. Dieser Gedankengang erscheint mir äußerst skurril, denn strafbare Handlungen wie Untreue oder Betrug verbieten sich von selbst bzw. durch die geltende Rechtsprechung.
      Hätte man Dr. Jordan denn von vorneherein kriminelle Energien unterstellen sollen?

      (2) Herr Schormann regt an, dass sich der Deutschen Schachbund und Herr Jordan „zusammenraufen“ sollten, angeblich „zum Wohle des deutschen Schachvolks“. Dabei übersieht der Autor, dass die deutschen Schachamateure jahrelang über den Tisch gezogen wurden, denn ohne diese illegalen Machenschaften wären ja niedrigere Hotelpreise und höhere Preisfonds für die Turnierteilnehmer möglich gewesen.
      Würde das DSB Präsidium solche Machenschaften einfach unter den Tisch kehren, dann wäre dies selbstverständlich rechtswidrig und könnte als Beihilfe zur Untreue und/oder Strafvereitelung geahndet werden. Nein, so geht das nicht – Herr Jordan wird sehr bald Gelegenheit erhalten, sich mit den rechtsstaatlichen Konsequenzen seiner Handlungen auseinander zu setzen.

      (3) Merkwürdigerweise scheint Herr Schormann anzunehmen, dass eine Deutsche Schach Amateur Meisterschaft (DSAM) ohne Jordan nicht möglich wäre. Warum denn nicht, Herr Schormann? Die Organisation eines dreitägigen Turniers nach Schweizer System ist wahrlich kein Hexenwerk, das können zahlreiche ehrenamtliche Schachfreunde genauso gut.

      (4) Den gutgläubigen Mitgliedern des Jordan-Teams dürfte mittlerweile klar geworden sein, dass sie in mieser Weise ausgenutzt und für illegale Machenschaften missbraucht wurden. So gesehen spricht nichts dagegen, dass zumindest ein Teil davon unter neuer Leitung weitermacht.

      (5) Was die Marke Deutsche Schach Amateur Meisterschaft (DSAM) betrifft, so wurde seitens des DSB bereits erfolgreich gegen diesen durchsichtigen Versuch einer fortgesetzten Selbstbereicherung vorgegangen. Das deutsche Schach hat wirklich Besseres verdient!

      Kurz zu meiner Person: Ich wurde im Dezember 2017 zum Geschäftsführer der DSB Wirtschaftsdienst GmbH berufen, um die Finanzen des Deutschen Schachbunds auf Vordermann zu bringen. Die DSAM fällt zwar nicht in meinen Zuständigkeitsbereich, doch wurde ich gebeten, deren Finanzen unter die Lupe zu nehmen. Dabei stellte sich heraus, dass die vorgelegten Zahlen intransparent waren, die abgerechneten Kosten ungewöhnlich hoch erschienen, und dass Aufträge immer an bestimmte Dresdner Firmen vergeben wurden. Die diversen (von Herrn Jordan verhandelten) Hotelverträge waren offensichtlich schlecht verhandelt und entsprachen nicht den branchenüblichen Konditionen.
      Meinen Bericht übergab ich an das DSB Präsidium, in die weiteren Recherchen (welche zur Aufdeckung der geheimen Nebenabsprachen führten) sowie in die anschließende Kommunikation mit Herrn Jordan war ich überhaupt nicht involviert. Unzutreffend sind daher die Mutmaßungen, dass meine Person für die Aufdeckung des Skandals verantwortlich gewesen wäre – diese Lorbeeren stehen mir tatsächlich nicht zu.

      Fazit: In Deutschland sind jeden Monat tausende Schachspieler ehrenamtlich aktiv, und für diese Menschen sind die jetzt bekannt gewordenen Verfehlungen völlig inakzeptabel und ganz bestimmt nicht motivationsfördernd. Genau aus diesem Grunde gebührt dem DSB Präsidenten Ullrich Krause sowie seinen Mitstreitern Klaus Deventer und Dr. Marcus Fenner größter Respekt und Anerkennung dafür, dass sie den Kampf gegen die Korruption im deutschen Schach mit Vehemenz aufgenommen haben.

      Dipl.-Ing. Ossi Weiner
      Geschäftsführer
      DSB Wirtschaftsdienst GmbH

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      1. Hallo Herr Weiner,

        danke für Ihre ausführliche Wortmeldung. Naivität und fehlendes Hintergrundwissen sind bei mir fraglos gegeben, vielleicht verstehe ich deswegen den einen oder anderen Vorgang nicht.

        (1) „Leichtfertig versäumt, ausdrücklich zu verbieten“ entspricht in keiner Weise dem, was Sie oben lesen können. Da steht sinngemäß, dass es alle Beteiligten versäumt haben, eine Absprache zu treffen, wie immer die hätte aussehen können. Wenn tausende Hotelübernachtungen zu verhandeln sind, dann erscheint es mir naiv, wenn jahrelang niemandem in den Sinn kommt, dass bei so einer Größenordnung natürlich eine signifikante Rabatt- oder Provisionsregelung (womöglich zugunsten der Wirtschaftsdienst GmbH?) im Raum steht.

        (2) Ich lege Wert auf die Feststellung, dass nach meiner Interpretation seiner Worte Schachfreund Metz anregt, Sie mögen sich zusammenraufen. Mit erscheint das nach allem, was ich gehört und gelesen habe, nicht mehr möglich zu sein, und persönlich empfände ich das überdies als grundfalsches Signal, nachdem Herr Jordan, so viel steht wohl fest, zumindest den DSB als Auftraggeber hintergangen hat. Mich erstaunt angesichts ihrer wortstarken Anklage umso mehr, dass sich ein wesentlicher Teil von Teilnehmern und Orga-Mitstreitern eben nicht über den Tisch gezogen fühlt.

        (3) und (4) Wäre ja prima, wenn Sie das schnell kompensieren könnten. Diese Seite berichtet eh viel lieber über das brummende deutsche Schach als über so einen Mist. Viel Erfolg!

        Beste Grüße vom Bodensee,

        Conrad Schormann

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      2. Guten Tag Herr Schormann,

        angesichts der zunehmend hitzigen Diskussionen ziehe ich es diesmal vor, direkt an Ihre Person zu antworten, und hoffe dass Sie nichts dagegen haben.

        Punkt (1) war wohl missverständlich formuliert. Man muss natürlich niemanden verbieten, illegale Tricks anzuwenden, das versteht sich doch von selbst.

        Warum frühere DSB Geschäftsführer die Problematik der Hotel-Verträge nicht erkannt haben entzieht sich leider meiner Kenntnis. Vielleicht hat es hier an kaufmännische Kompetenz bzw. Professionalität gemangelt?

        Zu Punkt (2) gebe ich Ihnen recht, dass eine weitere Zusammenarbeit mit einem offensichtlich unehrlichen Menschen nicht mehr möglich ist, und dass dies darüber hinaus ein völlig falsches Signal an Tausende ehrenamtliche Schachfreunde richten würde.

        Es ist schwer nachvollziehbar, warum manche Turnierteilnehmer sowie auch Mitglieder des Organisationsteams immer noch nicht begriffen haben, dass sie über den Tisch gezogen wurden. Manche Menschen wollen sich einfach nicht eingestehen, dass sie töricht oder naiv waren und schämen sich deswegen. Oder es kann nicht sein, was nicht sein darf. Wer weiß?

        Es wird sicher nicht einfach werden, ein neues Organisationsteam auf die Beine zu stellen, bitte drücken Sie uns die Daumen. Aber so wie bisher darf es einfach nicht weitergehen!

        Mit freundlichen Grüßen,

        Ossi Weiner

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      3. FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
        DONNERSTAG, 16. AUGUST 2018 · NR. 189 · SEITE 27

        Dame, König, Kickback: Lukrative Gegenzüge
        Der Schachbund und die Geschäftspraxis seiner Partner

        FRANKFURT. Eigentlich war Dirk Jordan auserkoren, die deutsche Schachmeisterschaft von 2019 an auf ein neues Niveau zu hieven. Nun soll die am Sonntag in Dresden zu Ende gegangene Meisterschaft seine letzte Veranstaltung für den Deutschen Schachbund gewesen sein. Mit der erbärmlichen Besetzung und dem Preisgeld, das niedriger lag als bei einem gleichzeitig ausgetragenen Frauenturnier, hat die jähe Trennung nichts zu tun. Die neue Verbandsführung wirft Jordan vor, bei der von ihm seit 2001 ehrenamtlich für den Schachbund organisierten Serie „Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft“ Kickbacks von den Hotels kassiert zu haben. Auch für die deutsche Seniorenmeisterschaft im Juli in Hamburg dealte der Schachunternehmer nach Darstellung der Verbandsführung mit dem Hotel. Bei der Siegerehrung überraschte Schachbundpräsident Ullrich Krause die Teilnehmer mit der Nachricht, dass ihnen 12 Prozent ihrer Zimmerrechnung zustehen.

        Krauses Vorgänger hatten den dynamischen Dresdner Jordan, der den Verband mit Sponsoren und Ideen versorgte, schalten und walten lassen. Bei mehr als hundert Turnieren mit meist mehreren hundert Teilnehmern soll über die Jahre ein sechsstelliger Betrag undeklarierter Provisionen geflossen sein. Sie gingen demnach nicht direkt an Jordan, sondern als „Spenden“ an Vereine, die er kontrollierte, aber dem Schachbund unbekannt waren und auch sonst nicht in Erscheinung traten. Diese Vereine sollen bei Firmen, die Jordans Familie gehören, eingekauft und ihnen Aufwandsentschädigungen ausgezahlt haben. Mit den Vorwürfen konfrontiert, will Jordan keine Stellung nehmen mit Rücksicht auf einen möglichen Vergleich mit dem Schachbund. Das beschriebene Geschäftsmodell soll der Unternehmer schon bei der Schacholympiade 2008 praktiziert haben. Am Ende brachten Privatunternehmen einen geringen Bruchteil auf, und die Steuerzahler sprangen mit vier Millionen Euro für die Veranstaltung ein, von der dann Unternehmen der Familie Jordan profitierten.

        Verquickungen zwischen Ehrenämtern und finanziellen Interessen sind im organisierten Schach häufig. Oft beschränkt es sich darauf, dass Funktionsträger bezahlte Aufgaben als Schiedsrichter, Organisatoren oder Trainer unter ihren Freunden aufteilen. Aber Jordans Geflecht aus Funktionen, Firmen und Vereinen nahm ein derartiges Ausmaß an, dass nicht länger weggeschaut, sondern endlich offen diskutiert wird.

        Vor den Anfang Oktober anstehenden Wahlen im Weltschachbund (Fide) ist Korruption auch international derzeit das Thema Nummer eins. Georgios Makropoulos, der den abgesetzten Kirsan Iljumschinow als Fide-Präsident abgelöst hat, und sein Herausforderer Arkadi Dworkowitsch beschuldigen sich gegenseitig des Stimmenkaufs. Der Russe, der bis vor kurzem stellvertretender Ministerpräsident und danach Organisationschef der Fußball-WM war, lud afrikanische Fide-Delegierte in die Stadien ein. Präsident Putin soll den israelischen Premier Netanjahu bedrängt haben, dass der israelische Schachverband für Dworkowitsch stimmt. Im serbischen Verband soll aufgrund russischer Sponsorenverträge der Fide-Delegierte ausgetauscht worden sein.

        Dagegen umwirbt Makropoulos die nationalen Verbände mit Posten in einem aufgeblähten Apparat von Gremien und Kommissionen. Empfänglich dafür zeigt sich auch der Deutsche Schachbund: Seinem früheren Präsidenten Herbert Bastian ist eine neue Kommission für Schachgeschichte versprochen worden. Dem früheren Geschäftsführer Horst Metzing will Makropoulos zur Wahl in den künftigen Fide-Vorstand verhelfen. Amtsinhaber haben noch weitere Waffen im Kampf um den Machterhalt: offizielle Wettbewerbe, Auszeichnungen, Titel, die Nominierung von Schiedsrichtern und nicht zuletzt die Verteilung des 1,3 Millionen Euro schweren Reisekostenbudgets für die in der georgischen Schwarzmeerstadt Batumi anstehende Schacholympiade, während der gewählt wird.

        STEFAN LÖFFLER
        .

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      4. Danke für den Hinweis auf den Artikel. Angesichts der letzten beiden Absätze finde ich es umso erstaunlicher, dass Makropoulos den Deutschen Schachbund zu seinen Unterstützern zählt, wie unlängst auf der FIDE-Seite zu lesen war?!

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  2. Um ehrlich zu sein, ich finde es wahrlich schon beängstigend, wie in diversen Schachforen die „Auseinandersetzung zwischen dem DSB und dem Organisator Dr. Jordan“ geführt wird, um einmal eine Schlagzeile eines Beitrages auf der ChessBase-Homepage vom 30. Juli aufzugreifen (Link: https://de.chessbase.com/post/auseinandersetzung-des-dsb-mit-organisator-dr-jordan#discuss). Zumeist ohne jedwede Kenntnis der Hintergründe wird drauf los kommentiert, und das zudem natürlich in fast allen Fällen anonym, oder sogar bisweilen mit mehreren Identitäten. So hat sich ein gewisser „Moritz“ beim Schach-Ticker zu Wort gemeldet und mit einer fast gleichlautenden Text als „Mitwisser“ auf dieser Seite.

    Dass der DSB auf seiner eigenen Website beharrlich schweigt, ja nicht einmal eine sachliche Meldung herausgegeben hat, um vor allem die wilden zum Teil hanebüchenden Spekulationen zu unterbinden, sondern stattdessen Chessbase die Verantwortung überlässt – inzwischen wurde dort am 7. August ein Interview mit Ullrich Krause veröffentlicht (Link: https://de.chessbase.com/post/interview-mit-dsb-praesident-ullrich-krause ) – ist meiner Meinung nach der völlig falsche Weg!

    Dass der Sachverhalt unbedingt geklärt werden muss, steht außer Frage, aber nicht wie nun geschehen ohne jegliches Hintergrundwissen öffentlich im Internet, was in der Tendenz eindeutig zu einer Vorverurteilung von Dr. Jordan geführt hat. In diesem Sinne hat mir der ehemalige DSB-Vizepräsident Verbandsleben, Uwe Pfennig, der aktuell Präsident des Badischen Schachverbandes ist, auf Rückfrage die Genehmigung erteilt, seinen fundierten und ausgewogenen Beitrag, der zuerst im Schach-Ticker erschienen ist, auch den Besuchern dieser Schachplattform zur Kenntnis zu bringen.

    Uwe Pfenning sagt
    8. August 2018 auf 17:50
    Uwe Pfenning, Präsident Badischer Schachverband und vormals Vizepräsident DSB Verbandsentwicklung

    Liebe Schachfreude,
    es ist ein schwebendes Verfahren und endet eventuell leider in einem juristischen Streit. Deshalb ist Vorsicht vor Vorverurteilungen angesagt und stets beide Seiten zu hören. Zum (ersten) Kommentar von Moritz NN ist wenig auszusagen: Es ist ein Sammelsurium persönlicher subjektiver Eindrücke und Mutmaßungen und ein Schlechtreden von erfolgreichen Schachaktivitäten außerhalb des DSB ?? (Wie im Schach zwei Fragezeichen für einen besonders schlechten (Charakter-)Zug)!!!
    Die DSAM beschäftigt den DSB aus formalen Gründen seit mehreren Jahren. Hierbei ging und geht es um steuerliche Fragen und Belange. Sportlich ist sie unbestritten das Aushängeschild des Amateurschachs, für das der DSB sowohl etatmäßig wie personell wenig leistet (Leistungssport ca. 130.000 Euro, Breitenschach ca. 5.000 Euro). Nur die DSJ-Aktivitäten retten hier den DSB über den Tag. Über die Jahre hinweg haben sehr viele Schachspieler im Amateurbereich das Angebot angenommen. Es ist ein Erfolgsmodell, bei dem ca. 8-10 Personen über 8-10 Wochenenden ehrenamtlich aktiv waren, nicht eingerechnet die Arbeitszeiten für Vorbereitung und Anmeldewesen.
    Es ist ein semiprofessionelles Design. Das muss jedem bewusst sein, der das Format kennt und vielleicht auch schon einmal mitgemacht hat.
    Der rechtliche Status der DSAM ist umstritten und wurde m.E. und m.W. nie richtig gelöst. Es gab Versuche, die DSAM in einen eigenen Verein als Kooperationspartner des DSB zu überführen (Modell Langer und modifiziert Pfenning aus den Jahren 2015-2016/17). Geregelt ist lediglich, dass der DSB und seine Wirtschaftsdienst GmbH (WD) eine Pauschalüberweisung für die Übernahme der Anmeldungen bekommt (m.W. 5.000 Euro). Bedeutet dies nicht auch automatisch, dass die DSAM damit als externe Gruppe anerkannt wird, die sich selbstverwaltet und organisiert? Sie führt eigene Konten (Guthaben zu meiner Funktionszeit ca. 50.000 Euro, heute sicherlich noch einiges mehr), das bisherige Team entschied autonom über Hotelverträge, Termine und Orte. Alles Merkmale selbständiger Tätigkeiten und selbstverwalteter Institutionen. Bei der Seniorenmeisterschaft als satzungsgemäße Meisterschaft des DSB können die juristischen Verhältnisse anders liegen. Ob Ausrichter oder Veranstalter wäre zu klären. Aber auch hier wären Provisionen nichts Illegales, allenfalls angesichts der mangelnden Transparenz zu kritisieren. Auf jeden Fall sind DSAM und die Vorgänge bei der DSEM klar zu trennen. Und es wäre in der Tat die Frage, wofür die Provisionen verwendet worden wären, privat oder gemeinnützig als Rückfluss für die ebenfalls knapp gehaltenen Senioren und deren Referent? Denn beim DSB sind die Referenten autonome Verwalter ihres Budgets. Jeder Euro, der in die Seniorenarbeit aus deren Engagement bei Meisterschaften zurückfließt wäre aus meiner Sicht ein Gewinn für den Schachsport.
    Wir sollten uns auch davon verabschieden, dass der Schachsport allein vom DSB repräsentiert und ausschließlich ehrenamtlich getragen und organisiert wird. Neben der externen Schachbundesliga und den Landesverbänden sind es auch etliche (oftmals gemeinnützige) Vereine und Selbständige (z.B. Faszination Schach), die hier das Gros der Schachförderung leisten. Das meint der Begriff Semiprofessionalität. Teile der Funktionäre im DSB tragen das Etikett Ehrenamt voller Stolz vor sich her und fordern dieses Engagement von den Aktiven ein, sind aber z.B. als internationale oder nationale Schiedsrichter ebenfalls honoriert, bei FIDE Meisterschaften bspw. sehr üppig. Ich sehe, und dies ist ebenfalls eine persönliche Wertung, hier viel Doppelmoral am Wirken.
    Nach meiner Einschätzung sind die Vorwürfe von Teilen der DSB Spitze juristisch nicht haltbar. Wenn man jemanden öffentlich so sehr attackiert und öffentlich diskriminiert, muss man gute Beweise haben. Deshalb wäre es nur logisch, wenn der DSB dies formal klären würde. Andernfalls bleibt der bittere Nachgeschmack eines gezielten Mobbing auf Basis von persönlichen Vorbehalten, unwahren Behauptungen, Mutmaßungen und Subjektivitäten und unklaren Rechtsverhältnissen. Aus unserer Geschichte sollten wir um solche ausgrenzenden Kampagnen wissen und ihnen demokratisch begegnen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Fehler sind von beiden Seiten gemacht worden: Beim DSB die ausstehende Abklärung des Status und der Relation der DSAM zum DSB. Bei Dirk Jordan die mangelnde Transparenz. Dahinter lauert der Grundkonflikt, wieviel Semiprofessionalität verträgt der Schachsport bei erfolgreichen Formaten wie der DSAM und wie lassen sich Ehrenamt und diese Semiprofessionalität miteinander verbinden.
    So wird der gesamte Vorgang und die Personalie Dirk Jordan auch zu einer Stilfrage. Wie geht man beim DSB miteinander um? Spricht man noch miteinander, gibt es gar Redeverbote, kann man sich noch in die Augen schauen und was bleibt vom gegenseitigen Respekt für die Leistungen der jeweils betroffenen Personen? Als außenstehender Ehrenamtler würde man es sich nach solchen Geschehnisse wohl zweimal überlegen bevor man sich einmal engagiert!
    Klar sollte sein, dass der DSB und sein Präsident die Fakten zu den Vorwürfen offenlegen sollten und müssen und eine formale Bewertung des Außenverhältnisses zur DSAM. Wenn diese als externes Team eigenverantwortlich im Auftrag des DSB aktiv war, hat diese auch Recht zu eigenen Regelungen und Abkommen. Dafür wurden oben gute formale und protokollierte Gründe genannt.
    Uwe Pfenning
    Präsident BSV

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    1. Der Beitrag von Herrn Uwe Pfenning ist weder fundiert noch ausgewogen, ganz im Gegenteil scheint es sich hier um einen schwerwiegenden persönlichen Angriff auf die Integrität des amtierenden DSB Präsidenten Ullrich Krause sowie des Vizepräsidenten Klaus Deventer zu handeln.
      Wenn Herr Pfenning von „subjektiven Eindrücken“ und „Mutmassungen“ in Bezug auf den Jordan-Skandal spricht, dann sollte er sich erst einmal an die eigene Nase packen. Offensichtlich hat der gute Mann keinerlei Sachkenntnis von der tatsächlichen Faktenlage.

      (1) Dass Herr Jordan über viele Jahre hinweg erhebliche Beträge (über angeblich gemeinnützige Vereine) abgezweigt hat ist eine ERWIESENE TATSACHE, welche dieser übrigens gar nicht bestreitet. Ungeklärt ist derzeit noch die Höhe des angerichteten Schadens. Von einer angeblichen „Unschuldsvermutung“ oder „gezieltem Mobbing“ kann demnach überhaupt keine Rede sein.

      (2) Der rechtliche Status der DSAM ist keineswegs umstritten, wie uns Herr Pfenning glauben machen will. Es handelt sich völlig eindeutig um eine Veranstaltung des Deutschen Schachbund, welcher Herrn Jordan als ehrenamtlichen Beauftragten für die Organisation der DSAM eingesetzt hat.

      (3) Herr Jordan hat mit den Hotels jeweils zwei verschiedene Verträge verhandelt, davon wurde immer einer an den DSB zur Unterschrift geschickt, während dies bei den (für ihn sehr lukrativen) geheimen Nebenabreden natürlich nicht der Fall war. Mittlerweile liegen die Beweisdokumente aber auf dem Tisch, daher ist es völlig unerklärlich, wieso Herr Pfenning von angeblich „fehlenden Beweisen“ oder „nicht vorhandener juristischer Haltbarkeit“ spricht.

      (4) Beim Vorgang und der Personalie Dirk Jordan handelt es sich keineswegs um eine „Stilfrage“, sondern um einen sehr traurigen Skandal mit zivil-und strafrechtlicher Relevanz. Diese Tatsache scheint Herrn Pfenning offenbar nicht verständlich zu sein, was mich ehrlich gesagt sehr verwundert.

      In einem Punkt möchte ich Herrn Pfenning allerdings beipflichten, nämlich die Frage wie sich die Themen Ehrenamt und „Semiprofessionalität“ miteinander verbinden lassen.
      Nach meiner Auffassung spricht nichts dagegen, wenn Organisatoren von Schachturnieren im Rahmen der Möglichkeiten für ihren Zeitaufwand honoriert werden, vorausgesetzt es gibt hierfür klare vertragliche Vereinbarungen und transparente Abrechnungen. Hingegen darf eine „Kultur der finanziellen Selbstbedienung“ mithilfe von dubiosen Vereinen und geheimen Verträgen in einem gemeinnützigen Verband wie dem Deutschen Schachbund NIEMALS toleriert werden.
      So gesehen bin ich äußerst verwundert über Herrn Pfenning’s Parteinahme für den umtriebigen Dresdner Geschäftsmann, welche ein völlig falsches Signal an Tausende von ehrenamtlichen Schachfreunden in Deutschland sendet.

      Dipl.-Ing. Ossi Weiner
      Geschäftsführer
      DSB Wirtschaftsdienst GmbH
      .

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  3. Sie unterstellen einfach, dass kein Hintergrundwissen vorhanden sei und das nur gemutmaßt wird.

    Wollen Sie damit sagen, dass der Geschäftsführer der DSB Wirtschaftsdienst GmbH Ossi Weiner ein Lügner ist der nur frei erfundene Mutmaßungen geäußert hat?

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  4. Sehr geehrter Herr Weiner,

    es ist eigentlich müßig diese – unsere – Diskussion in den Social Media-Bereich fortzuführen. In der Sache liegen wir weit auseinander, im Stil auch. Wir kennen uns nicht persönlich, auch in meiner Zeit als Vizepräsident des DSB lernten wir uns nicht kennen. Deshalb überrascht mich der Duktus ihrer Stellungnahme. Sie setzen ihre Meinung von Fakten (sic!) als absolut und wahr. Ich habe gelernt auch andere Meinungen zu respektieren und sie ernsthaft zu überdenken. Dass ist ein demokratisches Grundprinzip, auch im Verbandswesen und bewahrt vor vorschnellen Schlüssen. Polemik hilft nicht weiter, sondern blockiert u.U. nur das spätere Zusammenarbeiten für den DSB. Sie in ihrer Position als Geschäftsführer der WD (war früher auch ehrenamtlich) und ich als Präsident eines Landesverbandes. Von einem Geschäftsführer hätte ich mehr Konzilianz und Diplomatie erwartet

    Zur Sache (aus meiner Sicht).
    Sie monieren, dass vom DSAM Koordinator zwei Verträge mit dem Hotel abgeschlossen wurden. Das mag so sein. Aber die formale bzw. juristische Frage ist, sind beide Verträge legal?
    Der DSB tritt bei der DSAM als Reiseveranstalter auf, richtig? Wer ist aber Ausrichter des Events? Das freiwillige Team der DSAM oder der DSB? In der Regel richten Vereine als Ausrichter für den DSB als Veranstalter solche Events, wie in Apolda die DEM oder jetzt das ZKDM, aus. Richtig?

    Drei Präsidien waren damit beschäftigt, das freiwillig entstandene ehrenamtliche Team der DSAM in formal und steuerlich sichere Gefilde zu führen. Zuvor führte das DSAM Team die Geschäfte autark und autonom mit eigener Kontoführung, überwies dem DSB Geld für eine Dienstleistung (Anmeldungen), hatte eigene Honorarsätze, bestimmte Hotels, Auswahl Schiedsrichter, Termine und Turnierformat. Ich halte dies alles für Merkmale eines geschäftlich eigenständig handelnden Organs. Und damit hätte das Team und dessen Koordinator auch freie Hand für Nebenabreden. Und eventuell verstand sich das Team so als Quasi-Verein.

    Der DSB ist ebenso wie Schach64 ein gemeinnütziger Verein. Das haben die Vereinsregister und Finanzämter so festgelegt. HIer gibt es kein „angeblich“ o.ä. In diesem Sinne dürfen keine übermäßigen Gewinne gemacht werden, allenfalls Rücklagen gebildet werden. Die DSAM stand seitens des DSB immer unter diesem Motto Spaß am Schach mit einer schwarzen Null am Ende. Die Absicht, Gewinn mit der DSAM zu machen, war für den DSB nicht relevant. Es ging darum Amateuren ein attraktives Angebot zu machen. Nicht mehr, nicht weniger. Will der DSB und seine WD in Zukunft mit der DSAM Gewinne machen? Wo liegt der Schaden, wenn der DSB keinen Gewinn anstrebte, oder wird dies jetzt anders gesehen, weil die DSAM plötzlich beim WD in Gänze angesiedelt sein soll? Hat man das Team dazu gehört oder gefragt?

    Dirk Jordan hat m.E. zweifelsfrei nicht transparent gehandelt und einen Vertrauensbruch begangen. Aber dies kein juristisch verwertbarer Begriff und Tatbestand. Andererseits geht das Konzept, Idee (und Copyrigth?) der DSAM weitgehend auf ihm zurück. Wird der DSB jetzt zum Plagiator? Und inwiefern schützt der Urheberrecht hier auch DJ. Können Sie dies einschätzen als Experte?

    Beauftragte des DSB sind nach dessen Satzung Vermittler und Kontaktpersonen. Sie haben keinerlei Befugnisse für Verträge oder Ressourcen für die Durchführung eines Turniers. Aus der Beauftragung von DJ abzuleiten, dass die DSAM eine DSB Veranstaltung im formalen Sinne ist, halte ich für sehr gewagt.

    Und dann ist da noch das Team, welches in die Zwistigkeiten hineingezogen wird. Ich weiß nicht, wie sich dessen Mitglieder fühlen in Anbetracht des Vorgehens von DJ und des DSB. Das eine betrifft das persönliche Vertrauen, das Andere die Anerkennungskultur im Ehrenamt. Der Umgang mit DJ ist im Vorfeld einer wohl juristischen Klärung mehr als fragwürdig. Eine öffentliche Demontage, Aberkennung von großen Verdiensten und eine Eskalation im Stil und Umgang. Für das uns gemeinsam am Herzen liegende Ehrenamt eine schlechte Werbung! Moralisch verloren haben bereits jetzt beide Seiten.

    Der DSB wäre gut beraten gewesen, zwischen der Person und Causa DJ und DSAM zu trennen und zunächst die Fortführung der DSAM zu sichern. Das sollte das institutionelle Interesse sein, nicht das Begleichen alter Rechnungen und Vorbehalte. Die jetzige Eskalation droht zum juristischen Fall zu werden. Ausgang m.E. ungewiss? Wenn sich die DSB Führung jenseits der teilweise verständlichen moralischen Entrüstung und ungeklärten Semiprofessionalität formal so sehr im Recht fühlt, warum dann nicht die formale Klärung forcieren?

    Diplomatie, Respekt und Rücksicht wären aus meiner Sicht die besseren Wege gewesen. Und sie hätten einer einvernehmlichen Klärung und vollkommenen Transparenz nicht im Wege gestanden.

    Noch ein Wort zur Kritik am Präsidium. Niemand ist sakrileg. Man nennt dies Demokratie, wenn verschiedene Meinungen frei geäußert werden dürfen. Und das Präsidium und sie als Geschäftsführer der WD müssen sich fragen lassen, ob hier im Interesse des DSB bzgl. des Erhalts der gehaltvollen DSAM und professioneller Turniere gehandelt wurde, oder im Eigeninteresse aus Enttäuschung über das Verhalten anderer Menschen aus persönlichen Motiven? Beides sind legale Reaktionen, die eine ist aber konstruktiv und offen, die andere destruktiv und ideologisch.

    Ich beende die öffentliche Diskussion an dieser Stelle. Stehe aber für eine persönliche Aussprache gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Uwe Pfenning

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  5. Sehr geehrter Herr Pfennig,

    vielen Dank für den Lacher!

    Zitat:“Niemand ist sakrileg“

    😀

    Sie meinten wohl eher „sakrosánkt“ 🙂 Ihre Schreiberei hat nichts mit Sachlichkeit zu tun. Sie schreiben einfach Wischiwaschi! Und natürlich unterstellen Sie wieder, dass alles nur Meinungen sind. Herr Weiner hat die Fakten Schwarz auf Weiß!

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    1. Werter Mitwisser,

      Sie haben recht – wer die Fakten nicht kennt, der kann allenfalls nur Mutmassungen anstellen. Persönliche Aversionen oder einseitige Parteinahmen können da mehr schaden als nutzen – und Schaden wurde leider schon mehr als genug angerichtet.

      Das DSB Präsidium hat mein vollstes Vertrauen, dass alles zum besten Nutzen des deutschen Schachs geschieht. Wir sollten uns alle sehr wünschen, dass möglichst viele Schachfreunde dies genauso sehen und die Aufklärung dieser höchst unerfreulichen Geschehnisse unterstützen. Je schneller dieser unerlässliche Reinigungsprozess gelingt, desto zügiger kann auch die Neuorganisation der DSAM Gestalt annehmen, so wie wir uns alle dies wünschen.

      An dieser Stelle möchte ich gerne an die ehrenamtlichen Mitglieder des bisherigen DSAM Teams appellieren, nicht einfach resigniert das Handtuch zu werfen. Ihr wurdet von Eurem „Teamleader“ jahrelang ausgenutzt und schlussendlich im Regen stehen gelassen. Das ist wirklich schlimm, und Euer Frust ist aus meiner Sicht absolut verständlich! Aber gerade jetzt – in dieser tieftraurigen Stunde des deutschen Schachs – werdet ihr von Tausenden schachbegeisterten Amateuren dringend gebraucht und könnt beweisen, was ihr wirklich draufhabt.

      Jede(r) die/der mitmachen will, soll sich bitte bei der Geschäftsstelle in Berlin melden. Vielen Dank!

      Dipl.-Ing. Ossi Weiner
      Geschäftsführer
      DSB Wirtschaftsdienst GmbH
      .

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  6. Zwei Anmerkungen zu Stefan Löfflers FAZ-Beitrag:

    Zitat:
    „Das beschriebene Geschäftsmodell soll der Unternehmer schon bei der Schacholympiade 2008 praktiziert haben. Am Ende brachten Privatunternehmen einen geringen Bruchteil auf, und die Steuerzahler sprangen mit vier Millionen Euro für die Veranstaltung ein, von der dann Unternehmen der Familie Jordan profitierten.“

    Was die Schacholympiade 2008 angeht, so war von vornherein klar, dass die Stadt Dresden mit einer Ausfallbürgschaft einspringt falls es ein finanzielles Loch geben würde. Mag sein, dass die Bewerbung für dieses Veranstaltung im Fall der realen Kosten, die durch private Sponsoren gedeckt werden sollten, nicht realistisch gewesen ist. In jedem Fall war Dr. Jordan jedoch nicht Geschäftsführer, sondern Chairman und Turnierdirektor. Präsident des Organisationskomitees war Bürgermeister Winfried Lehmann, Geschäftsführer Jörn Verleger.
    Dass die Stadt dann die Kosten übernommen hat liegt auch daran, dass zuvor von ihr der Zweitliga-Fußball-Verein Dynamo Dresden vor der Insolvenz gerettet worden ist! Wenn alles so gelaufen wäre, wie es der Autor behauptet, warum hat dann die Stadt Dresden nicht rechtliche Schritte gegen Herrn Dr. Jordan unternommen, zumal bei einem Betrag in Millionenhöhe?

    Zitat:
    Dagegen umwirbt Makropoulos die nationalen Verbände mit Posten in einem aufgeblähten Apparat von Gremien und Kommissionen. Empfänglich dafür zeigt sich auch der Deutsche Schachbund: Seinem früheren Präsidenten Herbert Bastian ist eine neue Kommission für Schachgeschichte versprochen worden. Dem früheren Geschäftsführer Horst Metzing will Makropoulos zur Wahl in den künftigen Fide-Vorstand verhelfen.

    Ich verweise hier auf den Beitrag „Wer beerbt Iljumschinow?“ vom gleichen Autor in SCHACH 8/2018, Seiten 27-29. Dort schreibt Stefan Löffler: „Die zuletzt gute Bilanz ist nicht der Grund dafür, warum unter 64 nationalen Verbänden, die Makropoulos nominiert haben, auch der Deutsche Schachbund aufscheint. Für die Unterstützung ist DSB-Präsident Ullrich Krause angeboten worden, als Vizepräsident in den FIDE-Vorstand zu kommen. Krause will den Schachbund dort jedoch in Person des pensionierten Geschäftsführers Horst Metzing vertreten sehen. Herbert Bastian soll nach Batumi nicht mehr dem Vorstand angehören. Sondern eine Kommission zur Schachgeschichte aufbauen.“

    Ehrlich gesagt, ist das im Wahrheitsgehalt doch eine etwas andere Version, oder?! Fragt sich: Was stimmt nun wirklich???

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  7. Interessantes Archiv-Material zum Thema Schacholympiade Dresden 2008.

    http://Schach.twoday.net/stories/3588970

    http://Schach.twoday.net/stories/3708050

    ZITAT AUS DEM SCHACHBLOG:
    Ist Jordan der richtige Mann für die Aufgabe?
    Dirk Jordan hat der Stadt die Olympiade verkauft. Er hat ein seit Jahren eingespieltes Team, das eine Menge Schachturniere, vor allem im Amateurbereich, kommerziell erfolgreich durchgeführt hat. Er kann auftreten, kommunizieren und ranklotzen. So weit, so gut. Dass er die EM und die Olympiade bislang als Ehrenamtlicher stemmt (eine honorierte Position ist freilich im Gespräch und wohlmöglich längst vereinbart), hat einen Grund: Jordan ist erst seit kurzem wieder voll geschäftsfähig. Was er verdiente, hätte bis vor kurzem über einen Grundbetrag hinaus gepfändet werden können. Er ist nämlich in eine Reihe von Pleiten verstrickt. Seine ersten Firmen, er selbst, seine Frau, auch sein wichtigster Geschäftspartner sind insolvent. Jahrelang konnte er seine unternehmerischen Aktivitäten nicht unter eigenem Namen verfolgen sondern über Firmen, die offiziell seinem seit langem pensionierten Schwiegervater gehören. Jordan erklärt alles mit dem Schaden, den er sich durch große Bau- und Grundstückdeals mit Heinrich Jellissen eingehandelt hat und die nach dem Tod des Münchner Schachimpressarios und Hochstaplers aufgeflogen sind.
    Der Stadt Dresden ist Jordans Vorgeschichte bekannt. Sie hat ihm deshalb einen Geschäftsführer zur Seite gestellt, der ihm nicht nur auf die Finger schaut sondern über finanzielle Transaktionen entscheidet. Bei der Frauen-EM 2004 lief alles noch über einen von Jordan gegründeten Verein. Weil der Verdacht besteht, dass damals Startgeldeinnahmen falsch ausgewiesen wurden, um Zuschüsse von der Stadt zu erhalten, ermittelt die Dresdner Staatsanwaltschaft gegen Jordan, ohne dass im Moment eine Klage abzusehen ist. Die Stadt fühlte sich nicht betrogen, sondern angeblich geht es auf eine anonyme Anzeige zurück. Feinde hat Jordan in der Tat einige. Das disqualifiziert ihn nicht. Es stellt aber sicher, dass jeder seiner Schritte kritisch beäugt wird. Sowohl von seinen Kritikern als auch von der Stadt Dresden, bislang nur nicht von der Öffentlichkeit.

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  8. Ich muss Herr Dipl.-Ing. Ossi Weiner an dieser Stelle doch darauf hinweisen, dass der Text „Ist Jordan der richtige Mann für die Schacholympiade?“ kein Zitat aus Stefan Löfflers Schachblog ist, sondern der letzte Punkt aus seinem Artikel „Ist Dresden bereit?“.

    Die thematische Gliederung mit zehn Fragen zehn Antworten hat folgende Reihenfolge:

    Ist das Konferenzzentrum groß genug?

    Und was ist mit den Zuschauern?

    Wer darf sich dann auf die Schacholympiade freuen?

    Findet die Schacholympiade wenigstens online statt?

    Züge sind nicht alles, oder?

    Reicht das, die Schachkultur in Deutschland zu heben?

    Was kostet der ganze Spaß?

    Ging´s nicht billiger?

    A apropos Sponsoren, wer zahlt die Rechnung?

    Ist Jordan der richtige Mann für die Aufgabe?

    Zum Hochstapler Heinrich Jelissen empfehle ich den Beitrag „Matt vom Mäzen“, erschienen im Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL, Heft 46/1995 [Link: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9230768.html%5D. Unglaublich, wer sich damals gutgläubig alles reinlegen lassen hat. Aber bekanntlich soll man ja aus Schaden ja klug werden …

    Ich frage mich freilich, warum der Geschäftsführer der DSB-Wirtschaftsdienst GmbH, Dipl. Ing. Ossi Weiner, weiterhin emsig an der Vorverurteilung von Dr. Dirk Jordan auf dieser Website arbeitet, aber das Angebot von Uwe Pfennig, der von 2015 bis 2017 Vizepräsident Verbandsleben war, zu einer persönliche Aussprache nicht angenommen hat,

    Der DSB schweigt zum Fall Dr. Jordan im Übrigen nach wie vor auf seiner Homepage, und was die DSAM angeht, so gibt es keinerlei Infos, wie es weitergehen wird. Zur Erinnerung deshalb die seinerzeit geplanten Termine und Standorte:

    16. bis 18. November 2018 im H+ Hotel Halle-Leipzig
    21. bis 23. Dezember 2018 im H+ Hotel Limes Thermen Aalen
    04. bis 06. Januar 2019 im H4 Hotel Hamburg-Bergedorf
    25. bis 27. Januar 2019 im H4 Hotel Kassel City Center
    01. bis 03. März 2019 im H+ Hotel Brühl-Köln
    29. bis 31. März 2019 im H+ Hotel Wiesbaden-Niedernhausen
    31. Mai bis 02. Juni 2019 im H4 Hotel München Messe
    20. bis 22. Juni 2019 Finale im H4 Hotel Leipzig

    Die Fakten sind dem ehemaligen DSAM-Öffentlichkeitsarbeiter Ralf Mulde zu verdanken [Link zu seinem lesenswerten Kommentar beim Schach-Ticker: http://www.chess-international.de/archive/93272/comment-page-2#comment-4051%5D.

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  9. Zum Thema Jordan ist schon mehr als genug geschrieben worden, wie z.B. von Herrn Stolze‘s Ex-Partner Franz Jittenmeier am 07.08.2018:

    „Immer vorausgesetzt der DSB hat von alledem nichts gewusst oder geahnt, ist es von Seiten D.J. mehr als ein Vertrauensbruch. Der DSB ist in einem erheblichen Maß geschädigt worden. Die Provision aus den Hotelbuchungen stehen dem DSB zu und nicht D. J. Veranstalter der Turnierserie ist der DSB. So steht es auch im Impressum. Der DSB ist auch verantwortlich für Schäden die eine solche Veranstaltung verursacht. Alle Einnahmen aus der Veranstaltung gehören dem DSB. 
    Wenn mit den Hotels geheime Absprachen getroffen wurden um sich selbst zu bereichern, so ist das, vor allem bei den Summen, kriminell. 
    Das D. J. gute Arbeit geleistet hat, kann ihn von Schuld nicht befreien.“

    Was bezweckt Herr Stolze eigentlich mit der Veröffentlichung eines obsoleten Turnierplans?
    Durchaus verständlich ist natürlich die Neugier vieler Schachfreunde, wie es nun mit der beliebten DSAM Schachturnieren weitergehen soll. Nachdem der DSB momentan ein neues Team und teilweise auch neue Hotels beauftragen muss, wird man wohl noch etwas Geduld haben müssen, bis das neue Konzept bekanntgegeben werden kann.

    Ich vertraue unserem Vorstand und bin fest davon überzeugt, dass es prinzipiell nur besser – und vor allem ehrlicher ¬– werden kann!

    Dipl.-Ing. Ossi Weiner
    Geschäftsführer DSB Wirtschaftsdienst GmbH
    .

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  10. Besser ist schwer! Ehrlicher wahrscheinlich auch nur indirekt! Der DSB wird auf die Provision nicht verzichten (oder Herr Weiner?), also werden die Hotelzimmer nicht günstiger. Der Preisfonds wird auch nicht nennenswert erhöht werden, sondern das Geld wird für etwas anderes ausgegeben. Die Teilnehmer der DSAM werden auf jeden Fall nichts davon haben. Mein Vertrauen in die handelnden Personen hat sich auf 0 reduziert.

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    1. Lieber Stefan, da kann ich Dir als vielfacher Teilnehmer an der DSAM nur zustimmen. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass es bei dem sogenannten Skandal darum geht, die Teilnehmer / Amateurschachspieler zukünftig besser zu adressieren. Hier kann man in übrigen für die 99 % zukünftig eher mehr als weniger man Seiten des DSB tun !
      Das o.g. Zitat von Franz Jittenmeier kann man sicherlich in seiner Logik nachvollziehen, wenn man die Annahme teilt: „Immer vorausgesetzt der DSB hat von alledem nichts gewusst oder geahnt“. Dies ist m.E. bei einer Veranstaltung die über so viele, viele Jahre läuft völlig lebensfern. Durch den großen Erfolg der DSAM muss vielmehr allen klar gewesen sind, dass hier zunehmend sehr viel Geld im Spiel ist. Als Dritter konnte man nicht wissen, wie es verwendet wird. Der DSB wusste aber, dass es dort die völlig üblichen und bekannten Hotelprovisionen nicht angekommen ist. Auch das Dirk Jordan mit Schach Geld verdient war, allen bekannt. Also eine „Ahnung“ sollte man, da schon gehabt haben, schließlich sind wir mitdenkende Schachspieler, oder ? 😉

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  11. Sehr geehrter Herr Dipl.-Ing Weiner,

    in Ihrer ersten Wortmeldung am 8. August zur Causa Dr. Jordan haben Sie auf den Kommentar von Herrn Schormann zum Thema DSAM u.a. geschrieben:

    „(3) Merkwürdigerweise scheint Herr Schormann anzunehmen, dass eine Deutsche Schach Amateur Meisterschaft (DSAM) ohne Jordan nicht möglich wäre. Warum denn nicht, Herr Schormann? Die Organisation eines dreitägigen Turniers nach Schweizer System ist wahrlich kein Hexenwerk, das können zahlreiche ehrenamtliche Schachfreunde genauso gut.“

    Der überholte Zeitplan, den übrigens der DSAM-Öffentlichkeitsarbeiter Ralf Mulde zuerst auf dem Schach-Ticker veröffentlicht hat – fragen Sie bitte bei ihm nach, warum er das getan hat – signalisiert doch, dass das Jordan-Team für diese einmalige Turnierserie im deutschen Breitenschach einen entsprechenden Vorlauf hatte, also professionell gearbeitet hat. Nach der Meisterschaft ist bekanntlich vor der Meisterschaft …

    Dass Sie nun „zurück rudern“ und Geduld einfordern, bis das neue Konzept für die DSAM bekanntgegeben werden kann, weil der DSB momentan ein neues Team und teilweise neue Hotels beauftragen muss, verwundert nicht nur Stefan Hütte sehr.

    Fakt ist doch, dass die deutschen Ramada-Hotels, die seit Frühjahr 2017 unter den Eigennamen der H-Hotelgruppe betrieben werden, neben moderaten Übernachtungspreisen auch die Preise für die jeweils ersten Drei Erstplatzierten stellte:

    Bei der 17. Auflage 2017/18 sah das laut Ausschreibung [https://www.dsam-cup.de/ausschreibung.html] wie folgt aus:

    Qualifikationsturniere (insgesamt sieben!):
    Preise:
      
    1. Preis: 
    3 Übernachtungen mit Halbpension in einem H-Hotel mit einer Begleitperson*
    (Wert des Preises ca. 500 €)
     
    2. Preis:
    3 Übernachtungen mit Frühstück in einem H-Hotel mit einer Begleitperson*
    (Wert des Preises ca. 375 €)
     
    3. Preis:
    2 Übernachtungen mit Frühstück in einem H-Hotel mit einer Begleitperson*
    (Wert des Preises ca. 250 €)

    Für das Finale in Leipzig:

    Beim Finale erhalten die Plätze 1-3 jeder Wertungsgruppe sowie die beste Dame einen speziellen Turnierpokal sowie die besten sieben Spieler.
    1. Preis: 
    4 Übernachtungen mit Halbpension in einem H-Hotel mit einer Begleitperson*
    (Wert des Preises ca. 650 €)
     
    2. Preis:
    3 Übernachtungen mit Frühstück in einem H-Hotel mit einer Begleitperson*
    (Wert des Preises ca. 375 €)
     
    3. Preis:
    2 Übernachtungen mit Frühstück in einem H-Hotel mit einer Begleitperson*
    (Wert des Preises ca. 250 €)

    Macht unter dem Strich – wenn ich richtig gerechnet habe – für die sieben Qualifikationsturniere der Serie und das Finale eine Summe von 64.050 € aus.
    Es sei erwähnt, dass der DSB sich mit Gutscheinen für die Plätze 4 (100 €) und 6 (55 €) beteiligt hat, was dann 8.680 € für die 17. Auflage ausmacht.

    Der Preisfonds – das betrifft jeweils die Plätze 1 bis 7 in den 7 Leistungsgruppen – wurde nicht in Euro ausgezahlt, sondern es gab stets Gutscheinen wobei eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Preise die Anwesenheit der Preisträger bei der Siegerehrung gewesen ist.

    Was übrigens die Startgelder anging – die allgemeine Pauschale betruf 39,00 €, es gab aber diverse Rabatte – waren sie auf das Konto IBAN DE34 1004 0000 0774 6704 01 Deutscher Schachbund DSAM bei der Berliner Commerzbank AG, BIC: COBADEFFXXX zu überweisen.

    Zu hinterfragen wäre in dem Kommentar von Stefan Hütte noch seine folgenden Anmerkung: „Der Preisfonds wird auch nicht nennenswert erhöht werden, sondern das Geld wird für etwas anderes ausgegeben.“

    Mir liegt es wirklich fern dubiose, nicht zu belegende Mutmaßungen anzustellen. Bekanntlich müssen aber gemeinnützige Vereine – und das ist der Deutsche Schachbund – Überschüsse dem Vereinszweck entsprechend einsetzen, d.h. es dürfen keine Gewinne an Mitglieder ausgeschüttet werden. Daher ist es selbstverständlich rechtlich nicht gestattet, dass sich der DSB bei der Deutschen Meisterschaft auch nur mit einem Euro an den Preisgeldern beteiligt. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Forderungen, den Preisfonds doch zu unterstützen, damit die TOP-Spieler teilnehmen. Aber eine solche Handlung ist nicht rechtens und würde in der Endkonsequenz dem DSB sogar seine Gemeinnützigkeit kosten können!

    Für die DSB-Wirtschaftsdienst GmbH, deren Geschäftsführer Herr Dipl.-Ing. Weiner seit Dezember 2017 ist, gilt dieses strikte Verbot aber nicht, d.h. Gewinne und vor allem Sponsorengelder sind für Events frei einsetzbar.

    Und hier nun kommt das für kommendes Jahr erstmals geplante Projekt „Meisterschaftsgipfel im Deutschen Schach“ ins Spiel [Link: https://www.schachbund.de/spielbetrieb-news/meisterschaftsgipfel-im-deutschen-schach.html ].

    Beim DSB-Hauptausschuss in Nürnberg am 28. Oktober 2017 wurde bekanntlich ein neues Konzept für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft verabschiedet. Ende Dezember wurde die Ausrichtung für die Jahre 2019-2021 an den Verein ZMDI Schachfestival Dresden e.V. vergeben, das in Radebeul ausgerichtet werden soll.

    Interessant sind in dem Entschließungsantrag, den der DSB-Präsident Ullrich Krause als Antragsteller eingereicht hat, die nachfolgenden Punkte 8) und 9):

    8) Meisterturnier der Männer Die Finanzierung dieses Turniers (inklusive Unterbringung, Verpflegung, Preisgelder etc.) liegt in der Verantwortung der Wirtschaftsdienst GmbH. Der minimale Preisfonds sollte bei 10.000 Euro liegen.

    9) Meisterturnier der Frauen Die Finanzierung dieses Turniers (inklusive Unterbringung, Verpflegung, Preisgelder etc.) liegt in der Verantwortung der Wirtschaftsdienst GmbH. Der minimale Preisfonds sollte bei 5.000 Euro liegen.

    Dazu ist auf der DSB-Homepage in der Mitteilung des DSB-Präsidenten zu lesen – ich zitiere:
    „Die Finanzierung der Meisterturniere ist noch nicht geklärt, die Sponsorensuche liegt in den Händen von Ossi Weiner.“

    Wie allerdings allgemein bekannt ist, stehen Sponsoren beim DSB wahrlich nicht Schlange. Ein Grund ist ganz sicherlich, dass die derzeitigen ehrenamtlichen Strukturen hinderlich sind. Persönliche Kontakte zu potenten Firmen sind einfach unerlässlich, und die kann man nicht ehrenamtlich in der Freizeit pflegen. Ich hatte deshalb während meinern Tätigkeit als DSB-Referent für Öffentlichkeitsarbeit (von Juni 2011 bis einschließlich Januar 2012) mehrmals vergeblich die Ausschreibung eine hauptamtliche Stelle für Kommunikation und Marketing vorgeschlagen.

    Es bleibt also wirklich zu hoffen, dass sich die Wirtschaftsdienst GmbH nun dieser Herausforderung professionell stellen wird und damit die handelnden Personen auch das Vertrauen von Stefan Hütte zurück gewinnen können …

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    1. Hallo Herr Stolze
      wie ich richtig anmerken, hat das DSAM-Team stets hoch professionell und vorausschauend gearbeitet. Ich gehe davon aus, dass eine solche Qualität nur gewährleistet werden kann, wenn ein eingespieltes Team das ganze Jahr daran arbeitet und sich stets verbessert. Wechselnde Teams führen m.E. fast zwangsläufig zu einem Qualitätsverlust gegen den bisherigen unerreichten Standard,
      den alle Teilnehmer weiterhin erwarten und für den sie zu zahlen bereit waren.
      Derzeit wird daran nicht so professionell gearbeitet, was man schon daran sieht, dass der -von Ihnen zitierte – wohl überholte Zeitplan immer noch auf der nicht aktualisierten DSAM-Seite als aktuell scheint und auch auf der DSB-Seite keine Infos hierzu zu finden sind. https://www.dsam-cup.de/ Eintrag vom 29.04.18. Vielleicht haben einige die Diskussion gar nicht mitbekommen und ihren Urlaub entsprechend geplant.
      Als Folge der unklugen öffentlichen Diskussion ist es natürlich klar, dass der Zeitplan nicht zu halten ist. Es fragt sich, ob die H-Hotel-Kette (Ramada) oder andere Hotelketten sich angesichts solcher Erfahrungen mit Schachveranstaltungen nochmals so großzügig für den Amateurschachsport engagieren werden. Da muss man dann wohl schon den Chef persönlich gut kennen …
      Dass viele Mitglieder des DSAM-Team frustriert sind und der DSB bei den Vertragsverhandlungen den Hotels keine Teilnehmerzahl garantieren kann (viele Teilnehmern werden ja wohl angesichts solcher Querelen nicht wieder kommen – wir wollen ja nur Schach spielen und nicht unsere Freizeit mit so einem unprofessionellen Quatsch belasten) kommt noch hinzu.

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  12. Ich muss mich schon sehr wundern, dass ständig behauptet wird, dass die Qualität einer Turnierserie ohne Jordan auf jeden Fall leiden würde.

    Es geht hier um das Ausrichten von Schachturnieren und nicht um ein architektonisches Meisterwerk. Um Bretter, Figuren und Uhren aufzustellen bedarf es keiner Genialität. Eine zügige Auslosung mit Veröffentlichung im Internet ist ebenfalls kein Hexenwerk. Ich war oft bei der DSAM dabei und habe dort niemanden erlebt, der sich kaputt gearbeitet hat.

    Jordan und sein Team waren nach jeder Runde immer recht früh im Hotelrestaurant, feierten sich selbst und waren meist die letzten Gäste, bevor das Restaurant zu machte.

    Wie man im Internet nachlesen kann, war für einige Teilnehmer auch nicht alles so unglaublich perfekt, wie es hier immer und immer wiederholt wird. Wenn eine Runde um 9:00 Uhr beginnen sollte, wurde erstmal dick Werbung für irgendwelche Produkte aus dem Jordan Sortiment gemacht. Dann folgte die Ehrung von irgendwelchen Teilnehmern die schon zig mal dabei waren und eine nicht enden wollende Ansprache von Dirk Jordan. Die Bretter werden anschließend irgendwann zwischen 9:30 Uhr und 9:40 Uhr freigegeben. Gegenüber den Teilnehmern die pünktlich am Brett sind ist das absolut unfair! Einige Male kamen meine Gegner erst um 9:20 Uhr ans Brett, obwohl 9 Uhr Rundenbeginn war.

    Ich hatte Herrn Jordan mal gefragt, warum er die Ehrungen und die Ansprachen nicht einfach um 8:30 ausführt. Die Antwort von Jordan war ziemlich erhellend: „Da sind ja noch nicht alle da.“.

    Einen guten Turnierausrichter erkennt man daran, dass die Runden pünktlich beginnen! Genau das ist der Mindeststandard, den ich bei einem Turnier erwarte und diesen hat Jordan bei der DSAM nie hinbekommen. Es ist auch nicht so, dass diese bewusste Verzögerung nur einmal in einer Runde vorgekommen ist. Noch nie wurde auch nur eine Runde pünktlich gestartet.

    Woher kommt der Mythos, dass Herr Jordan ein ach so genialer Turnierveranstalter sein soll? Ich selbst habe bereits einige Turniere veranstaltet und kam dabei nie auch nur ansatzweise ins Schwitzen. Warum auch?

    Kann mir einer mal erklären, was am Ausrichten eines Turnieres so schwer sein soll?

    Natürlich kann man einwenden, dass die DSAM erfolgreich ist und viele Schachspieler anzieht und das kann ja nur Jordans verdienst sein. Des Rätsels Lösung lautet „Kontinuität“. Man muss eine Sache nur lange genug auf gleichbleibenden guten Niveau machen und sie wird automatisch erfolgreich. Bei der DSAM gibt es auch keine Alternativen/Konkurrenten. Ein Schachturnier auf einem guten Niveau zu veranstalten ist, wie ich bereits mehrfach ausgeführt habe, kein Hexenwerk.

    Jordan hat die DSAM wie eine Kaffeefahrt veranstaltet und vor jeder Runde langwierige Werbereden für seine „Wärmedecken“ gehalten, um es leicht überspitzt auszudrücken.

    Ich persönlich bin 100% davon überzeugt, dass bei zukünftigen DSAMs die Qualität des Turniers gesteigert wird. Es würde schon ausreichen, die Runden pünktlich starten zu lassen und schon hat man es besser gemacht als das „Veranstaltungsgenie“ Jordan.

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  13. So oft kann Mitwisser nicht dabei gewesen sein. Reden vor der ersten Runde und Ehrungen vor der vierten Runde. Reden circa halbe Stunde, Ehrungen circa 15 Minuten. Restliche Runden Verzögerung maximal 5 Minuten. Eröffnungsreden finden sich bei jedem Turnier. Und Ehrungen sind wichtig und von den meisten Teilnehmern gewollt. Ist Teil des familiären Konzepts.

    Das das alles so einfach ist, kann man gut daran erkennen, dass das jetzt vom DSB so schnell und zügig umgesetzt wird. Nach Aussage von Herrn Weiner wird noch mit den Hotels, teilweise wohl neuen, verhandelt und ein Orgateam gibt es auch noch nicht. Also Mitwisser, werde zum Mitmacher! Ist ja kein Hexenwerk (wo habe ich das Wort schon mal gehört, auch ja, von Herrn Weiner)

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    1. Lieber Stefan,
      teile Deine Erfahrung und Meinung im vollen Umfang.
      Finde es auch sehr befremdlich, wenn sich einige wiederholt unter genauso befremdlichen Decknamen rufschädigend über andere Personen äußern. Das nun nicht nur Dr. Jordan (hier gibt es sicherlich auch berechtigte Kritikpunkte), sondern das gesamte Team – welches ja offensichtlich völlig ehrenamtlich bis zu 40 Tage im Jahr und das Jahr für Jahr für das Turnier gearbeitet hat – herabgewürdigt wird, wird dieses sicherlich nicht motivieren weiterzumachen. Wenn es so einfach ist, ein solches Turnier aufzubauen (und solch innovative Ideen für ein Turnier zu entwickeln) und über viele Jahre die Qualität zu halten, frage ich mich, warum der DSB nicht viel mehr für uns 99 % Amateurschachspieler anbietet. Es wäre ja wohl ein Kinderspiel….

      PS. 1: Wir als Teilnehmer wären ja schon sehr erfreut, wenn es dem DSB gelänge nur die DSAM in alter Qualität und Quantität zu stemmen. Und dies wäre ja nach der jahrelangen Vorleistung von Dr. Jordan und dem DSAM-Team vergleichsweise einfach, weil man auf dem Konzept von Dr. Jordan und der bestehenden Kontinuität aufbauen kann. Plagiate sind immer einfach.
      P.S. 2: Neider gibt es im Leben leider zu oft. Manche neiden anderen sogar das Bier nach getaner Arbeit. Wie uncool.

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  14. Sehr geehrte Wolter Hütte,

    es ist mehr als verständlich, dass die Fanboys von Jordan einfach so ins Blaue behaupten, dass hier irgendjemand herabgewürdigt wird. Hochmut kommt halt vor dem Fall.

    Mehr als dummblöde Mutmaßungen sind in dem was ihr schreibt nicht vorhanden. Und natürlich, wie es sich für einen Troll gehört, wird auf die sofortige Fortführung der DSAM bestanden und dabei bewusst ignoriert, dass der DSB zunächst einmal das illegale Konstrukt das die Hoheit Erdojordan hinterlassen hat, beseitigen muss.

    Weder Wolter noch Hütte konnten auf die Frage, was denn an dem Ausrichten von Turnieren so außergewöhnlich schwierig sein soll, eine Antwort geben.

    Wenn dann alles doch schneller und besser vom DSB geregelt wird, dann beziehen sich die Fanboys auf die unglaublich intensive Vorarbeit des Jordan-Teams. Diese Gaukelei ist mal sowas von durchsichtig, dass es fast schon wieder Spaß macht den Unsinn zu lesen. 🙂

    Schon die Aussage von Hütte: „Und Ehrungen sind wichtig und von den meisten Teilnehmern gewollt. Ist Teil des familiären Konzepts.“ zeigt ziemlich gut, wie naiv vom Problem abgelenkt werden soll. Das man diese Ehrungen auch eine halbe Stunde vor oder nach einer Runde vollziehen kann, übersteigt die Vorstellungskraft eines Jordan-Jünger ziemlich schnell.

    Aber warum sollte jemand der das was Jordan getrieben hat gut findet auch schlauer als Jordan sein. Der Naivität Höhepunkt ist aber die laut Löffler getroffene Aussage von Jordan, dass er sich zu dem Thema nicht äußern möchte, um Vergleichsverhandlungen mit dem DSB nicht zu gefährden. Ja denkt das Genie Jordan ernsthaft, dass er mit einem Vergleich jedweder Strafverfolgung aus dem Weg gehen kann? Denkt er wirklich, dass er nach einem Bankraub einem Polizisten auf der Flucht einfach ein paar Euros in die Hand drücken kann und dieser ihn weiterlaufen lässt?

    Was das Orgateam betrifft, so hat dieses guten ehrenamtlichen Einsatz gezeigt, aber dies nicht um einen selbsternannten Rudelboss zu huldigen, sondern weil es Spaß gemacht hat, selbstlos in einem Team etwas Gutes auf die Beine zu stellen.

    Wenn ich daran denke, wie oft Jordan während den DSAMs von seinen Fanboys geradezu unterwürfig für seine ach so selbstlose Ehrenamtsarbeit gedankt wurde und nun klar ist, dass es bei ihm nur um die Kohle ging, kann ich mir einen kräftigen Lacher nicht verkneifen. Diese Parodie kann höchstens ein Monty Python Film überbieten.

    Trotzdem verstehe ich natürlich auch jeden Hütte- und Wolterjungen. Es muss unglaublich peinlich sein, nach all den Jahren der Verehrung mitzubekommen, dass man so lange hinters Licht geführt wurde. Diese Peinlichkeit wird mit der Verdrängung der Realität zwar nicht besser, aber als Opfer kann man damit offenbar besser leben. Es kann nicht sein was nicht sein darf.

    In seinem letzten Satz geht Wolter nochmal in die Vollen und packt das Totschlagargument „Neid“ aus. Immer wenn einem die Argumente ausgehen kommt der Spruch „Ihr seid ja nur neidisch“. Klar! Mit Neid lässt sich immer alles erklären und jeder von uns Kritikern will insgeheim genauso ein toller Hecht wie Jordan sein. Was anderes ist es natürlich nicht.

    Hilfe! Man ist uns auf die Schliche gekommen. 😀

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  15. Ein Troll postet anonym! Was sagt uns das? Nicht weiter darauf eingehen Detlev, das ist gewünscht. Das kommt aus der Ecke „Kinderschach in Deutschland“. Da sind wohl auch noch einige Rechnungen offen. Mitwisser hat nur einmal mitgespielt, weiß also Bescheid.

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    1. Lieber Stefan, ja die Diskussiom mit Nichtwissern, die sich feige hinter Decknamen verbergen und beleidigend werden, soll man besser vermeiden! Wenigstens ist klar geworden, dass es nicht um die Sache sondern um persönliche Rache geht, ist klar geworden. Deshalb fehlt jede Objektivität. Wenigstens die Darstellung, dass es sich beim DSAM-Team quasi um faule Säufer handelt, wurde relativiert.

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  16. Lieber Stefan und lieber Detlev,

    wieder nur Mutmaßungen, aber dafür sehr Informative. Das Jordan beim „Kinderschach in Deutschland“ noch irgendwelche offenen Rechnungen haben soll, wusste ich bisher nicht.

    Das ich die DSAM nur einmal mitgespielt haben soll, ist falsch. Wie ich bereits in meinem ersten Posting mitgeteilt habe, war ich von Anfang an dabei.

    Es ist natürlich klar, dass ihr ziemlich ratlos in der jetzigen Situation seid. Das ich hier anonym poste ist genauso legitim, wie eure Ignoranz der Sache gegenüber. Eine Objektive Beurteilung kann nicht von Personen vorgenommen werden, da jeder Mensch immer nur aus seiner subjektiven Sicht urteilen kann. Eine Schlussfolgerung auf Grundlage von Fakten erfolgt ebenfalls immer subjektiv, da eine Bewertung immer persönliche Eindrücke, Erfahrungen, usw. enthält.

    Wenn Detlev Wolter bisher davon ausgegangen ist, dass es sich bei dem DSAM-Team um faule Säufer gehandelt hat und ihn vom Gegenteil überzeugen konnte, freut mich das.

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  17. Da eine Antwort auf den Kommentar von Herrn Hütte auf die klärenden Worte des Herrn Weiner auf besagter Webseite nicht mehr möglich ist, möchte ich hier aufzeigen, mit welch abstrusem Quark Herr Hütte argumentiert. Das Verzerren der Realität nimmt bei Herrn Hütte schon pa­tho­lo­gische Züge an.

    Zitat Hütte:
    „Dieser Artikel macht einen fast sprachlos. Wo ist denn der Artikel in der FAZ gut recherchiert? Wäre er gut recherchiert wäre die Stellungnahme von Herrn Pfenning, dem ehemaligen DSB-Vizepräsidenten, zitiert worden. Ein Artikel ist nicht alleine deshalb gut recherchiert, weil er ihnen besonders gut gefällt.“

    Nur weil Herr Löffler seine gesamte Recherche nicht vor Ihnen persönlich ausbreitet, bedeutet das nicht automatisch, dass Herr Löffler nicht mit Herrn Weiner das Gespräch geführt hat und die Fakten prüfen konnte. Herr Löffler bringt die Sachen komprimiert auf den Punkt.

    Zitat Hütte:
    „Kein DSAM-Teilnehmer den ich kenne fühlt sich abgezockt.“

    Natürlich schreiben Sie nicht, wie viele Teilnehmer sie kennen. 🙂 Ich glaube auch nicht, dass ein Bekanntenkreis aus Ihresgleichen der Maßstab für irgendetwas sein sollte.

    Zitat Hütte:
    „Wären die Gelder nicht bei Herrn Dr. Jordan gelandet, so hätte sie der DSB vereinnahmt. Weder Hotelpreise noch Preisfond hätten sich verändert.“

    Das sich die Hotelpreise und der Preisfond nicht verändert hätten, hat Ihnen natürlich Ihre Glaskugel erzählt. Sie wollen über den Geschmack eines Hühnereis reden, dass noch nicht gelegt wurde. Fehlen nur noch die weißen Mäuse.

    Zitat Hütte:
    „Ich bin persönlich ein Fan der DSAM, weil gerade in Bezug auf Pünktlichkeit hervorragende Bedingungen herrschen.“

    Natürlich können Sie damit nicht den Rundenbeginn meinen, sonst hätten Sie das auch so geschrieben. Das einzig Pünktliche bei der DSAM waren die Spieler am Brett.

    Zitat Hütte:
    „Es erfolgen auch keine Werbeansprachen. Verkauf findet ausschließlich durch einen Buchstand statt. Lediglich die gebrauchten Uhren können erworben werden.“

    Ok, dann waren Sie wohl einer derjenigen, die nicht pünktlich bei Rundenbeginn am Brett sitzen, denn wenn man einzelnen Berichten im Internet glauben schenken darf und auch ich selbst diese Erfahrung mehrfach machen musste, gab es vor Rundenbeginn immer sehr lange und ausgiebige Reden. Von einem pünktlichen Rundenbeginn kann keine Rede sein. Mich selbst hat das in all den Jahren immer weniger gestört, da ich, wohl genauso wie Sie, einfach 20 Minuten später ans Brett gegangen bin.

    Zitat Hütte:
    „Wichtiger als der Preis für meinen damaligen ersten Platz in Hamburg war mir die sportliche Anerkennung im Verein, die schönen Partien, die Siegerehrung, der Pokal und die Urkunde. Sogar der DZW-Zugewinn war mir wichtiger. An die Einlösung des Gutscheins habe ich nicht einen Gedanken verschwendet, da ich dafür keine Zeit habe.“

    Soweit ich mich erinnern kann, haben Sie den Hotelgutschein aber trotzdem angenommen. Nun erwarten Sie, dass jeder der so einen Gutschein entgegennimmt genauso doof sein soll wie Sie, diesen nicht einzulösen? Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Pokal, der Urkunde und dem DWZ-Zugewinn. Vor diesem Hintergrund erblassen natürlich die Machenschaften des Herrn Jordan.

    Zitat Hütte:
    „Ich finde die Verzehrgutscheine sinnvoll. Diese gab es am Anfang nicht. Ein Großteil der Teilnehmer brachte sich seine Sachen in Plastiktüten mit. Abfall wurde natürlich auch nicht entsorgt. Das sah fürchterlich aus. Die Gutscheine haben dem Ambiente gutgetan. Die Abschaffung der Gutscheine wird Ihnen sicherlich bei den Verhandlungen mit Hotels hilfreich sein.“

    Ach? Dann waren Sie derjenige, der das komplette Turnier mit einem 15?-Euro-Verzehrgutschein durchgestanden hat? Bravo! Großen Abfall konnte ich auf noch keiner DSAM bemerken. Wenn mal etwas herumlag, hat das vorzügliche Orga-Team für Ordnung gesorgt. Allerdings erinnere ich mich da an einen kleinen Dreckspatzen an Brett 1, der anschließend in seiner Gruppe gewonnen hat. Wer war das nur? 🙂

    Zitat Hütte:
    „Sie (Ossi Weiner) sind seit Dezember 2017 für den DSB tätig. Von den letzten 17 Jahren DSAM wissen Sie nicht viel. Tun aber allwissend. Wie Sie da den Kommentar eines ehemaligen Vizepräsidenten mit angeblicher Unkenntnis verunglimpfen können, ist eine Unverschämtheit.“

    Herr Herr Ossi Weiner verfügt nach Durchsicht der DSAM-Finanzen der letzten 17 Jahre über mehr Wissen, als Sie es sich selbst herbeilügen könnten. Der Kommentar des ehemaligen Vizepräsidenten war inhaltlich so voll, wie eine Flasche leer.

    Zitat Hütte:
    “ Bewiesen ist bisher nur, dass Herr Dr. Jordan die Provisionen vereinnahmt hat.“

    Woher wollen ausgerechnet Sie wissen, was bewiesen ist und was nicht? Einmal mehr zu tief in die Glaskugel geschaut?

    Ich weiß nicht was Sie beruflich machen, aber ich glaube Sie währen ein ausgezeichneter Künstler. So viel farbenfrohe Phantasie sollten Sie unbedingt in Gemälden festhalten.

    Aber hey! 1.Platz bei einer DSAM! Das kann Ihnen niemand mehr nehmen. You’re the man! 😀

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  18. Wäre schön, wenn alle Beteiligten so langsam zumindest die Polemik von „dummblöde“ bis „Troll“ einstellen könnten. Ich glaube auch, dass sich an diesem Punkt jeder ein Bild davon machen kann, was hier aufeinanderprallt, wo die Standpunkte zu verorten sind, was gewiss passiert ist und was noch geklärt werden muss.

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  19. Hallo „Herr“ Mitwisser,

    ich habe eigentlich nur eine dringende Bitte: Erklären Sie uns doch einmal ehrlich, warum von Ihnen der Weg gewählt wird, unbedingt anonym zu posten? Wäre es im Interesse einen fairen Diskussion zu diesem nun wirklich für den DSB schmerzhaften Thema, der ja zudem auf der eigenen Website immer noch schweigt, nicht der beste Weg, Haltung mit Ihren Klarnamen zu zeigen? Also, ich will schon wissen, mit wem ich diskutiere bzw. Gedanken austausche! Warum verstecken Sie sich und nehmen , eine andere Identität an? Ich empfinde das ehrlich gesagt als „feige“!

    „Natürlich ist es einfach, ein „Sammelsurium persönlicher subjektiver Eindrücke und Mutmaßungen und ein Schlechtreden von erfolgreichen Schachaktivitäten außerhalb des DSB“ auf Ihre Weise los zu werden. Und wenn dann jemand Ihre Sicht der Dinge hinterfragt, ohne für eine der beiden Seiten, also den DSB oder Dr. Jordan Partei zu ergreifen, sprechen Sie ihm eine objektive Sicht der Dinge kategorisch ab.

    Da ichvon berufswegen ziemlich neugierig bin, drängen sich in diesem Zusammenhang bei mir einige weitere Fragen auf, die ich von Ihnen gern sachlich beantwortet sehen würde:

    Warum springen Sie immer wieder Herrn Dipl.-Ing. Weiner zur Seite? Der Geschäftsführer der DSB Wirtschaftsdienst GmbH hat eben nicht , wie er behauptet, die Fakten Schwarz auf Weiß zur Causa Jordan. In einer Ihrer Wortmeldungen vom 10. August behaupten Sie dennoch kühn das Gegenteil. Wer bitte schön sollte Sie ihm aber zur Verfügung gestellt haben?

    Haben Sie sich auch einmal gefragt, warum Herr Weiner das Gesprächsangebot von Herrn Pfennig abgelehnt hat , der in seinem beiden Beiträgen nachweislich Kompetenz zum Thema bewiesen hat, und ihn stattdessen beschimpft, einseitig Partie für Herrn Dr. Jordan zu ergreifen?

    Und was oder wer hat Ihrer Meinung nach Herrn Weiner veranlasst, sich im Social Media Bereich zunächst auf „Perlen vom Bodenseee“ und dann gestern (19.August) auf dem Schach-Ticker mit Kommentaren zu äußern? Er unterzeichnet j seine Beiträge übrigens stets mit „Geschäftsführer DSB Wirtschaftsdienst GmbH“ …

    Warum wurde die von Ihnen so hoch gelobte Stellungnahme von Herrn Weiner, die gestern auf der Webseite chess-international erschienen ist, nach wenigen Stunden gelöscht? Fragen Sie doch einfach den Betreiber Franz Jittemeier nach dem Grund! Hier seine Kontaktdaten aus dem Impressum: Tel.:  02323 / 1372826 ; Mail: service@chess-international.de – Es gehört zum sauberen Journalismus nicht zu „faken“. So könnte man ja argwöhnen, dass vielleicht sogar Dr Jordan seine Hände im Spiel hatte …

    Nur gut, dass das Internet alles speichert – und so kann sich jeder Leser sein eigenes Bild machen. Das trifft auch auf Ihre Art und Weise wie Sie diskutieren – meistens unsachlich und vor allem gegenüber den „Gesprächspartnern“ im Internet ziemlich überheblich und besserwisserlisch.

    Und schließlich: Warum versuchen Sie immer wieder Öl ins Feuer zu gießen, anstatt als „Mitwisser“ tatsächlich zum „Mitmacher“ bei der DSAM zu werden? So wie es Ihnen Stefan Hütte hier am 19. August vorgeschlagen hat – dann aber in jedem Fall mit Klarnamen!

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  20. Hallo Schachfreund Stolze,

    es ist bemerkenswert, dass sich bei jedem Streitthema immer wieder die selben sogenannten Ehemaligen XYZ zu Wort melden. Die Querelen um Ihre Person sind ja über Landesgrenzen bekannt und müssen nicht erneut aufgewärmt werden.

    Gerne beantworte ich Ihre brennenden Fragen:

    Zitat Stolze:
    „ich habe eigentlich nur eine dringende Bitte: Erklären Sie uns doch einmal ehrlich, warum von Ihnen der Weg gewählt wird, unbedingt anonym zu posten?“

    Die Antwort hierauf ist relativ einfach. Weil es mein Recht ist und weil ich das was ich schreibe für wichtiger halte, als mich selbst. Wenn Sie, Herr Hütte und Herr Wolter sich mal ernsthaft mit dem was ich schreibe auseinandersetzen würden, kämen Sie nicht auf Idee mich zu Thematisieren.

    Zitat Stolze:
    „Ich empfinde das ehrlich gesagt als „feige“!“

    Ich nicht.

    Zitat Stolze:
    „Und wenn dann jemand Ihre Sicht der Dinge hinterfragt, ohne für eine der beiden Seiten, also den DSB oder Dr. Jordan Partei zu ergreifen, sprechen Sie ihm eine objektive Sicht der Dinge kategorisch ab.“

    Hier haben Sie nicht aufmerksam gelesen. Nicht ich habe die objektive Sicht der Dinge abgesprochen, sondern mir wurden „Offene Rechnungen“ usw. vorgeworfen. Auch wenn es für Sie nicht vorstellbar ist, aber es gibt noch Menschen die klar bei Verstand sind und aus reinem Aufklärungswillen sich die Arbeit des Schreibens machen. Wenn Sie mir gegenüber Vorwürfe machen, dann sollten Sie diese auch mit Zitaten belegen. Das können Sie natürlich nicht.

    Zitat Stolze:
    „Warum springen Sie immer wieder Herrn Dipl.-Ing. Weiner zur Seite? Der Geschäftsführer der DSB Wirtschaftsdienst GmbH hat eben nicht , wie er behauptet, die Fakten Schwarz auf Weiß zur Causa Jordan. In einer Ihrer Wortmeldungen vom 10. August behaupten Sie dennoch kühn das Gegenteil. Wer bitte schön sollte Sie ihm aber zur Verfügung gestellt haben?“

    Wieder einmal zeigt sich, dass Sie sich nicht die Mühe gemacht haben und die Aussagen der einzelnen Parteien zu lesen. Jetzt muss ich Ihnen die Mühe abnehmen und auf den ersten Kommentar von Herrn Ossi Weiner verweisen:

    Zitat Ossi Weiner:
    „Kurz zu meiner Person: Ich wurde im Dezember 2017 zum Geschäftsführer der DSB Wirtschaftsdienst GmbH berufen, um die Finanzen des Deutschen Schachbunds auf Vordermann zu bringen. Die DSAM fällt zwar nicht in meinen Zuständigkeitsbereich, doch wurde ich gebeten, deren Finanzen unter die Lupe zu nehmen. Dabei stellte sich heraus, dass die vorgelegten Zahlen intransparent waren, die abgerechneten Kosten ungewöhnlich hoch erschienen, und dass Aufträge immer an bestimmte Dresdner Firmen vergeben wurden“

    Anstatt also wild in den Raum hinein zu fragen, sollten Sie sich einfach mal informieren. Die Augen zu verschließen ist natürlich viel einfacher.

    Zitat Stolze:
    „Haben Sie sich auch einmal gefragt, warum Herr Weiner das Gesprächsangebot von Herrn Pfennig abgelehnt hat , der in seinem beiden Beiträgen nachweislich Kompetenz zum Thema bewiesen hat, und ihn stattdessen beschimpft, einseitig Partie für Herrn Dr. Jordan zu ergreifen?“

    Gerade weil der Beitrag von Herrn Pfenning inhaltlich einfach nur „Laberei“ ist ohne Wesentliches , wird Herr Weiner jeden Kontakt mit Herrn Pfenning als Zeitverschwendung empfunden haben. Gebetsmühlenartig wird der Beitrag von Herrn Pfenning als kompetent von immer den selben Personen als Argument aufgeführt. Zitieren Sie doch bitte mal einen Absatz des Beitrages, der diese Kompetenz aufzeigt. Aber das können Sie nicht, sonst hätten Sie es ja bereits getan. Es ist auch nicht so, dass ich Herrn Weiner zur Seite springe. Dafür kenne ich ihn zu wenig. Mir geht es um die Sache.

    Zitat Stolze:
    „Und was oder wer hat Ihrer Meinung nach Herrn Weiner veranlasst, sich im Social Media Bereich zunächst auf „Perlen vom Bodenseee“ und dann gestern (19.August) auf dem Schach-Ticker mit Kommentaren zu äußern? Er unterzeichnet j seine Beiträge übrigens stets mit „Geschäftsführer DSB Wirtschaftsdienst GmbH“ …“

    Diese Frage kann Ihnen am besten Herr Weiner selbst beantworten. Meine Meinung ist hier nicht von Relevanz.

    Zitat Stolze:
    „Warum wurde die von Ihnen so hoch gelobte Stellungnahme von Herrn Weiner, die gestern auf der Webseite chess-international erschienen ist, nach wenigen Stunden gelöscht? Fragen Sie doch einfach den Betreiber Franz Jittemeier nach dem Grund! Hier seine Kontaktdaten aus dem Impressum: Tel.: 02323 / 1372826 ; Mail: service@chess-international.de – Es gehört zum sauberen Journalismus nicht zu „faken“. So könnte man ja argwöhnen, dass vielleicht sogar Dr Jordan seine Hände im Spiel hatte …“

    Der Betreiber von chess-international kann Beiträge schreiben, löschen und ändern. Mich persönlich interessiert es nicht. Warum sollte ich also dort anfragen, warum ein Beitrag gelöscht wurde? Der Beitrag wurde entfernt. Im Google-Cache kann man ihn nachlesen. Sie können sich gerne in der Spekulation verlieren und damit Ihre Zeit verschwenden. Wenn es Sie interessiert, können Sie dort ja selbst anrufen.

    Zitat Stolze:
    „Nur gut, dass das Internet alles speichert – und so kann sich jeder Leser sein eigenes Bild machen. Das trifft auch auf Ihre Art und Weise wie Sie diskutieren – meistens unsachlich und vor allem gegenüber den „Gesprächspartnern“ im Internet ziemlich überheblich und besserwisserlisch.“

    Niveau sieht von unten immer wie Arroganz aus. Es ist Ihr gutes Recht, meine Art eine Diskussion als unsachlich und überheblich zu empfinden. Ihre persönlichen Empfindungen haben aber zu wenig Gewicht, dass sie mein Interesse wecken könnten.

    Zitat Stolze:
    „Und schließlich: Warum versuchen Sie immer wieder Öl ins Feuer zu gießen, anstatt als „Mitwisser“ tatsächlich zum „Mitmacher“ bei der DSAM zu werden? So wie es Ihnen Stefan Hütte hier am 19. August vorgeschlagen hat – dann aber in jedem Fall mit Klarnamen!“

    Wenn die DSAM startet, werde ich natürlich dabei sein und einige Turniere spielen.

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  21. Hallo Herr „Mitwisser“,

    wenn Sie den Social Media Bereich aufmerksam verfolgen, so war ich mich lediglich beim aktuellen Thema DSAM – Causa Jordan, um es einmal so zu formulieren, aktiv an einer Diskussion beteiligt. Ansonsten lehne ich diese digitalen Plattformen ab, weil sie höchstens eine kollektive Erregung auslösen, aber keine wirklichen Problemlösungen bringen.

    Wieso sie allerdings gleich eingangs formulieren:

    „Die Querelen um Ihre Person sind ja über Landesgrenzen bekannt und müssen nicht erneut aufgewärmt werden.“

    und damit vorsätzlich die Glaubwürdigkeit meiner Person bewusst infrage stellen wollen, wundert mich dann doch.

    Ist Ihnen denn tatsächlich entgangen, dass Herr Jittenmeier und ich gemeinsam den Deutschen Schachpreis 2015 erhalten haben? Also, wenn Ihre Unterstellungen auf meiner Person zutreffen würden, dann hätte ich wohl kaum die höchste Auszeichnung des Deutschen Schachbundes erhalten, die für herausragende Verdienste um die Förderung des Schachs verliehen wird.

    Oder meinen Sie, dass sich Großmeister Karsten Müller mit mir angesichts ihrer durch nichts zu belegenden Vorwürfe auf zwei Buchprojekte eingelassen hätte, die zudem durch unsere gemeinsame Arbeit sehr erfolgreich gewesen sind. Unser Tal-Buch war beispielsweise in England bei der Wahl zum Schachbuch des Jahres auf Platz 2 und es erschien bei New in Chess eine Lizenzausgabe in Englisch.

    Unterlassen Sie also bitte Ihre fraglos bewussten Angriffe, meine Person öffentlich zu diffamieren. Das ist gelinde gesagt einfach stillos und unter Ihrem intellektuellen Niveau!

    Nun aber kurz zu einigen Ihrer Zitaten, die meinerseits Antworten verdienen:

    Zitat Stolze:
    „Warum springen Sie immer wieder Herrn Dipl.-Ing. Weiner zur Seite? Der Geschäftsführer der DSB Wirtschaftsdienst GmbH hat eben nicht wie er behauptet, die Fakten Schwarz auf Weiß zur Causa Jordan. In einer Ihrer Wortmeldungen vom 10. August behaupten Sie dennoch kühn das Gegenteil. Wer bitte schön sollte Sie ihm aber zur Verfügung gestellt haben?“

    Anwort „Mitwisser:
    Wieder einmal zeigt sich, dass Sie sich nicht die Mühe gemacht haben und die Aussagen der einzelnen Parteien zu lesen. Jetzt muss ich Ihnen die Mühe abnehmen und auf den ersten Kommentar von Herrn Ossi Weiner verweisen:

    Zitat Ossi Weiner:
    „Kurz zu meiner Person: Ich wurde im Dezember 2017 zum Geschäftsführer der DSB Wirtschaftsdienst GmbH berufen, um die Finanzen des Deutschen Schachbunds auf Vordermann zu bringen. Die DSAM fällt zwar nicht in meinen Zuständigkeitsbereich, doch wurde ich gebeten, deren Finanzen unter die Lupe zu nehmen. Dabei stellte sich heraus, dass die vorgelegten Zahlen intransparent waren, die abgerechneten Kosten ungewöhnlich hoch erschienen, und dass Aufträge immer an bestimmte Dresdner Firmen vergeben wurden“
    Anstatt also wild in den Raum hinein zu fragen, sollten Sie sich einfach mal informieren. Die Augen zu verschließen ist natürlich viel einfacher.

    Antwort Stolze:
    Also, ich habe den zitierten letzten Absatz in dem Beitrag vom 8. August natürlich gelesen und war ebenso verwundert. Es scheint mir keineswegs den Tatsachen zu entsprechen, dass es die Aufgabe des Geschäftsführers der DSB Wirtschaftsdienst GmbH ist, die Finanzen des Deutschen Schachbundes in Ordnung zu bringen. Für diesen Bereich gibt es doch einen Vizepräsidenten Finanzen, der aktuell David Blank heißt, oder ist er inzwischen zurückgetreten?
    Und wer konkret hat Dipl.-Ing. Ossi Weiner denn gebeten, die Finanzen der DSAM unter die Lupe zu nehmen? Auch diese Aussage, der werden Sie mir zustimmen müssen, ist ziemlich nebulös.

    Zitat „Mitwisser“:
    Gerade weil der Beitrag von Herrn Pfenning inhaltlich einfach nur „Laberei“ ist ohne Wesentliches , wird Herr Weiner jeden Kontakt mit Herrn Pfenning als Zeitverschwendung empfunden haben. Gebetsmühlenartig wird der Beitrag von Herrn Pfenning als kompetent von immer den selben Personen als Argument aufgeführt. Zitieren Sie doch bitte mal einen Absatz des Beitrages, der diese Kompetenz aufzeigt. Aber das können Sie nicht, sonst hätten Sie es ja bereits getan. Es ist auch nicht so, dass ich Herrn Weiner zur Seite springe. Dafür kenne ich ihn zu wenig. Mir geht es um die Sache.

    Antwort Stolze:
    Ich bewundere in diesem Fall ehrlich gesagt Ihre unglaubliche Arroganz und es zeigt mir nur, dass Sie beide Beiträge nicht gelesen haben es waren nämlich zwei!
    Hier als Gedankenstütze zwei Textauszüge aus der ersten Wortmeldung und eine Passage aus der zweiten von Prof. Pfenning:

    Die DSAM beschäftigt den DSB aus formalen Gründen seit mehreren Jahren. Hierbei ging und geht es um steuerliche Fragen und Belange. Sportlich ist sie unbestritten das Aushängeschild des Amateurschachs, für das der DSB sowohl etatmäßig wie personell wenig leistet (Leistungssport ca. 130.000 Euro, Breitenschach ca. 5.000 Euro). Nur die DSJ-Aktivitäten retten hier den DSB über den Tag. Über die Jahre hinweg haben sehr viele Schachspieler im Amateurbereich das Angebot angenommen. Es ist ein Erfolgsmodell, bei dem ca. 8-10 Personen über 8-10 Wochenenden ehrenamtlich aktiv waren, nicht eingerechnet die Arbeitszeiten für Vorbereitung und Anmeldewesen.
    Es ist ein semiprofessionelles Design. Das muss jedem bewusst sein, der das Format kennt und vielleicht auch schon einmal mitgemacht hat.

    Der rechtliche Status der DSAM ist umstritten und wurde m.E. und m.W. nie richtig gelöst.*Es gab Versuche, die DSAM in einen eigenen Verein als Kooperationspartner des DSB zu überführen (Modell Langer und modifiziert Pfenning aus den Jahren 2015-2016/17). Geregelt ist lediglich, dass der DSB und seine Wirtschaftsdienst GmbH (WD) eine Pauschalüberweisung für die Übernahme der Anmeldungen bekommt (m.W. 5.000 Euro). Bedeutet dies nicht auch automatisch, dass die DSAM damit als externe Gruppe anerkannt wird, die sich selbstverwaltet und organisiert? Sie führt eigene Konten (Guthaben zu meiner Funktionszeit ca. 50.000 Euro, heute sicherlich noch einiges mehr), das bisherige Team entschied autonom über Hotelverträge, Termine und Orte. Alles Merkmale selbständiger Tätigkeiten und selbstverwalteter Institutionen. Bei der Seniorenmeisterschaft als satzungsgemäße Meisterschaft des DSB können die juristischen Verhältnisse anders liegen. Ob Ausrichter oder Veranstalter wäre zu klären. Aber auch hier wären Provisionen nichts Illegales, allenfalls angesichts der mangelnden Transparenz zu kritisieren. Auf jeden Fall sind DSAM und die Vorgänge bei der DSEM klar zu trennen. Und es wäre in der Tat die Frage, wofür die Provisionen verwendet worden wären, privat oder gemeinnützig als Rückfluss für die ebenfalls knapp gehaltenen Senioren und deren Referent? Denn beim DSB sind die Referenten autonome Verwalter ihres Budgets. Jeder Euro, der in die Seniorenarbeit aus deren Engagement bei Meisterschaften zurückfließt wäre aus meiner Sicht ein Gewinn für den Schachsport. […]

    Nach meiner Einschätzung sind die Vorwürfe von Teilen der DSB Spitze juristisch nicht haltbar. Wenn man jemanden öffentlich so sehr attackiert und öffentlich diskriminiert, muss man gute Beweise haben. Deshalb wäre es nur logisch, wenn der DSB dies formal klären würde. Andernfalls bleibt der bittere Nachgeschmack eines gezielten Mobbing auf Basis von persönlichen Vorbehalten, unwahren Behauptungen, Mutmaßungen und Subjektivitäten und unklaren Rechtsverhältnissen. Aus unserer Geschichte sollten wir um solche ausgrenzenden Kampagnen wissen und ihnen demokratisch begegnen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Fehler sind von beiden Seiten gemacht worden: Beim DSB die ausstehende Abklärung des Status und der Relation der DSAM zum DSB. Bei Dirk Jordan die mangelnde Transparenz. Dahinter lauert der Grundkonflikt, wieviel Semiprofessionalität verträgt der Schachsport bei erfolgreichen Formaten wie der DSAM und wie lassen sich Ehrenamt und diese Semiprofessionalität miteinander verbinden. [… ]

    Dirk Jordan hat m.E. zweifelsfrei nicht transparent gehandelt und einen Vertrauensbruch begangen. Aber dies kein juristisch verwertbarer Begriff und Tatbestand. Andererseits geht das Konzept, Idee (und Copyright?) der DSAM weitgehend auf ihm zurück. Wird der DSB jetzt zum Plagiator? Und inwiefern schützt der Urheberrecht hier auch DJ. Können Sie dies einschätzen als Experte?
    Beauftragte des DSB sind nach dessen Satzung Vermittler und Kontaktpersonen. Sie haben keinerlei Befugnisse für Verträge oder Ressourcen für die Durchführung eines Turniers. Aus der Beauftragung von DJ abzuleiten, dass die DSAM eine DSB Veranstaltung im formalen Sinne ist, halte ich für sehr gewagt.

    Und dann ist da noch das Team, welches in die Zwistigkeiten hineingezogen wird. Ich weiß nicht, wie sich dessen Mitglieder fühlen in Anbetracht des Vorgehens von DJ und des DSB. Das eine betrifft das persönliche Vertrauen, das Andere die Anerkennungskultur im Ehrenamt. Der Umgang mit DJ ist im Vorfeld einer wohl juristischen Klärung mehr als fragwürdig. Eine öffentliche Demontage, Aberkennung von großen Verdiensten und eine Eskalation im Stil und Umgang. Für das uns gemeinsam am Herzen liegende Ehrenamt eine schlechte Werbung! Moralisch verloren haben bereits jetzt beide Seiten.

    Zitat „Mitwisser“:
    Der Betreiber von chess-international kann Beiträge schreiben, löschen und ändern. Mich persönlich interessiert es nicht. Warum sollte ich also dort anfragen, warum ein Beitrag gelöscht wurde? Der Beitrag wurde entfernt. Im Google-Cache kann man ihn nachlesen. Sie können sich gerne in der Spekulation verlieren und damit Ihre Zeit verschwenden. Wenn es Sie interessiert, können Sie dort ja selbst anrufen.

    Antwort Stolze:
    Fakt ist, dass Herr Jittenmeier nicht so einfach Beiträge löschen oder ändern kann. Das wäre gegenüber den Autoren absolut unseriös und ein Vertrauensbruch. In meiner fast vier jährigen Zeit beim Schach-Ticker als verantwortlicher Redakteur – ich will das Arbeitsfeld so charakterisieren – wurden beispielsweise Interviews stets autorisiert und Korrekturen in größere Beiträgen den Autoren immer vorgelegt.

    Ich werde also weder bei Herrn Jittenmeier anrufen noch mich in Spekulationen verlieren. Die von Ihnen so gelobten „klärenden Worte“ von Herrn Weiner waren allerdings eher mehr als dürftig – siehe beispielsweise Punkt 5. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass es sich ein renommierte Hotelkette – noch dazu öffentlich in einer Ausschreibung – leisten kann, Gutscheine zu vergeben, die dem tatsächlichen Wert nicht entsprechen, also quasi ungedeckt sind.

    Fragwürdig finde ich dagegen schon, dass Ossi Weiner alle seine Beiträge stets mit dem „offiziellen“ Zusatz „Geschäftsführer der DSB Wirtschaftsdienst GmbH“ unterzeichnet hat. Der gesunde Menschenverstand signalisiert doch, dass er dann mit großer Wahrscheinlichkeit sogar„offiziell“ im Namen des DSB handeln könnte. Was aber ganz sicherlichl nicht der Fall ist. Eine Nachfrage bei DSB-Präsident Ullrich Krause wird das auch hinreichend bestätigen.

    Zitat „Mitwisser“:
    Wenn die DSAM startet, werde ich natürlich dabei sein und einige Turniere spielen.

    Antwort Stolze:

    „Wer Zeit und Lust hat, das neue DSAM Team zu unterstützen, kann sich gerne bei der Geschäftsstelle in Berlin melden“, so abschließend Dipl.-Ing. Ossi Weiner, Geschäftsführer DSB Wirtschaftsdienst GmbH in seiner vom Schach-Ticker genommenen und von Ihnen hochgelobten Beitrag.

    Ehrlich gesagt, hatte ich von Ihnen wirklich mehr erwartet als dass Sie nur einige Turniere spielen werden, wenn denn die DSAM startet.

    Deshalb abschließend noch ein ernst gemeinter Tipp: Der von Ralf Mulde über Jahre glänzend ausgefüllte Posten des DSAM-Öffentlichkeitsarbeiters ist seit gestern Abend (19. August) frei geworden, denn der Bremer hat seinen Abschied im Freundeskreis bekannt gegeben, Da Sie so überaus gern schreiben, wäre das doch wirklich eine willkommene Herausforderung – freilich ist das anonym absolut unmöglich …

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    1. Lieber Raymund, Deine Kommentare in Chess International waren wirklich immer super. Schade dass Du da nicht mehr dabei bist. Ich glaube von Chess International kenne ich das Zitat: Mit arroganten Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen“. So ist das Leben wohl wirklich 😉

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  22. Ich hab‘ wirklich weder Lust noch Zeit, Euer Kindergärtner zu sein.

    Nachdem ich einen ausschließlich provozierenden Kommentar von Mitwisser und einen von Hütte gar nicht erst zugelassen habe, geht Mitwisser jetzt dazu über, Leute erst zu diffamieren und danach Inhalt anzubieten. Dieses eine Mal kopiere ich den inhaltlichen Teil hier rein. Noch so einen, dann werden Mitwisser-Kommentare generell ohne Prüfung abgelehnt. Same goes for Hütte.

    ……………………….

    Mitwisser an Stolze:

    Zitat Stolze:
    “Und wer konkret hat Dipl.-Ing. Ossi Weiner denn gebeten, die Finanzen der DSAM unter die Lupe zu nehmen?”
    Wieder ein netter Ablenkungsversuch von Ihnen. Zur Wahrheitsfindung ist es unerheblich, wer Herrn Weiner zur Durchsicht der Finanzen beauftragt hat. Wichtig ist nur die Aussage, dass er beauftragt wurde und dass er Unregelmäßigkeiten festgestellt hat, die zur privaten Bereicherung eines Einzelnen führten. Natürlich wissen Sie genau, dass Sie durch mein Zitieren von Herrn Weiner ziemlich töricht dastehen, aber hier einfach mal zuzugeben, dass Sie Unrecht haben, kommt Ihnen natürlich nicht in den Sinn. Viel lieber versuchen Sie, dieser für Sie sehr unangenehmen Situation mit der Frage nach dem Auftraggeber, auszuweichen. Klappt halt nicht immer 🙂
    Zitat Stolze:
    “Ich bewundere in diesem Fall ehrlich gesagt Ihre unglaubliche Arroganz und es zeigt mir nur, dass Sie beide Beiträge nicht gelesen haben es waren nämlich zwei!”
    Vielen Dank für die Blumen. Seien Sie sich sicher, dass ich beide Beiträge gelesen habe und wenn Sie diese auch gelesen haben, merken Sie schnell, dass Sie sowohl mit einer leeren Flasche, als auch mit zwei leeren Flaschen kein Glas füllen können. Spätestens wenn Sie die zehnte leere Flasche holen, werden auch Sie merken, dass es auf den Inhalt ankommt. Prost!
    Zitat Stolze:
    “Die von Ihnen so gelobten „klärenden Worte“ von Herrn Weiner waren allerdings eher mehr als dürftig”
    Sie schreiben nun schon zum zweiten Mal, dass ich die gelöschten Beiträge des Herrn Weiner hoch gelobt haben würde. Zeigen Sie mir doch bitte durch ein Zitat diese Belobigung aus meiner Feder. Natürlich werden Sie nichts finden.
    Zitat Stolze:
    “Ehrlich gesagt, hatte ich von Ihnen wirklich mehr erwartet als dass Sie nur einige Turniere spielen werden, wenn denn die DSAM startet.”
    Ich kann Ihre Enttäuschung durchaus nachvollziehen, aber was Sie erwarten ist mir vom ganzen Herzen ziemlich egal.

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  23. Ich kenne alle veröffentlichten Kommentare und persönlich beileidigend war doch hier bisher nur eine Person und das ist der, der angeblich alle Fakten kennt. Weitere Diskussion mit dem ist für mich ein für alle mal erledigt.

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      1. Ein guter Schachspieler denkt immer um die Ecke und einen Zug weiter.
        „You must take your opponent into a deep, dark forest where 2+2=5 and the path leading out is only wide enough for one.“ -Mikhail Tal 😉

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  24. Sehr geehrter Herr Wolter,

    wenn Sie das Gewinnen von Schachpartien als Respektlosigkeit dem Gegner gegenüber bezeichnen, muss Magnus Carlsen ein ziemlich respektloser Gegner sein.

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    1. Gewinnen ist ok, sofern man die Regeln beachtet und immer fair ist. Dazu gehört Respekt vor dem Gegner, keine Beleidigungen, keine persönlichen Aggressionen oder Störungen, nach der Partie Handschlag und im Idealfall Freundschaft. Im Amateurschach sollte man anschließend auch zusammen ein Bier trinken können und Spaß haben.

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  25. Ich habe keinen Kontaktbutton auf Ihrer Homepage gefunden, deshalb auf diesen Weg. Sie müssen den Kommentar ja nicht freigeben. Ich musste mir in den letzten Tagen folgendes anhören: Fanboys,
    Dummblöde, Troll, Unsinn, naiv, Jordan-Jünger, Hütte- und Wolterjungen, Ignoranz, Doof, kleinen Dreckspatzen. Wahrscheinlich habe ich was vergessen. Herrn Wolter und Herrn Stolze hat es ähnlich erwischt. Dann meinen Kommentar zu sperren, in dem ich Herrn Stolze nur vom weiterdiskutieren abhalten wollte, wie schon zuvor Herrn Wolter, kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte die Diskussion zu diesem Zeitpunkt für mich schon beendet.

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    1. Lieber Stefan, Du hast jede Menge vergessen und das ist ja auch gut so. Ich bin stolz, dass wir uns nicht auf dieses Niveau herunter begeben haben: Ein gutes Motto in Social Media Diskussionen ist: ‚When they go low, we go high‘. Nun aber endgültig Schluss mit den Posts und keine weitere Zeitverschwendung. Let’s play chess and have fun ! Glückauf !

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